Rezensionen
 
das Todesdatum des
Jesus (ungekürzt)
(im Reich Gottes)
 

   


Christel F.:

 
Verzeih mir meine Offenheit, aber ich studiere dein Werk, ich fresse, ich hasse und ich liebe es, weil ich finden will, ein Wort, einen Hinweis, um den Eingang zu finden ... zu deinem Hirn. Und wenn ich vielleicht eines Tages diesen Eingang finde, dann weiß ich, dass ich einen Schlüssel in Händen halten werde ...
 

Kommentar:

 

Das NT kennt zwei Petrusse - lerne sie zu unterscheiden, und stand geschrieben: das Heil kommt von Juda (in Anlehnung an Joh 4,22), le sainct Empire, und mag wohl sein, daß man die Katharer & Co ausrotten konnte, ihre Hoffnung (Synonym) nicht. Und folgt man dann der Sterne Lauf, dann muß man lernen, alles aus der Hebräer’ Blickwinkel zu betrachten, denn wo Entstehung ist, muß nicht zwangsläufig Erfüllung sein.

 

   
   
 

Karola Wergers

     
www.karas-spirit.de   Das Buch ist der Hammer!!! Alles was ich bisher gelesen habe..... man braucht viel Ruhe dazu. Respekt! Achtung! Verneigung! Klasse! Gut! Das Buch ist ... Öl auf meiner Seele. Der Autor schafft es, dass man sich in seine Zeilen vertieft. Dass man vieles zwei - dreimal liest. Dass man andere Bücher (u.a. die Bibel) dazu holt, weil man es kontrollieren möchte. Ich frage mich, warum man nicht mehr in den Medien von ihm sieht, hört und liest. Sehr empfehlenswerte Lektüre für Diskussionsrunden! Ich würde dieses alles sogar vor Marcel Reich-Ranitzki und sogar vor Benedict Ratzinger wiederholen!!!  
Kommentar:   Da war da mal ein Jesuit, der sagte: 'Man muß immer wieder zurück!' und meinte damit, daß man sich den vorangegangenen Text noch mal zu Gemüte führen müsse. Und ich sagte: 'Daran erkenne ich, daß es gelesen wurde.' Und da war da ein anderer Jesuit, der sagte, daß die Exegese erhalten bleiben solle. Und ich kam zu dem Schluß, daß sie das nicht könne. Und da war da ein Professor der Theologie, der sagte, daß das nicht sein Fachbereich wäre. Und ich bedauerte ihn. Und da war da ein anderer Professor, der sagte: 'Dann müssen wir ja unsere Bücher umschreiben!' ... und ich dachte: 'Besser jetzt und noch zu Lebzeiten'. Und dann war da wieder ein anderer Professor der Theologie, der sagte: 'Ich werde Ihr Buch nicht promoten!' ... und ich erinnerte mich an wieder einen anderen Professor, der meinte, daß ich mich auf jede Menge Gegenwind seitens der Theologen gefaßt machen müßte, aber die Daten korrekt wären.  
       
       
Dennis Schmolk   Quelle: http://anouphagos.wordpress.com/2008/04/07/und-wer-kann-widerlegen-rezension/  

Vorbemerkung: Man bat mich, diesem langen Buch eine entsprechend kurze Rezension entgegenzusetzen, dabei gleichsam kritisch und aufklärerisch zu wirken und dennoch das Buch ernst zu nehmen. Leider war es mir nicht möglich, alle diese Anforderungen zu erfüllen, und so strich ich die letzte.
Hier ein Bild des Autors von der Website des Verlages:

Ein froher Wanderer in Kutte und Jesuslatschen, mit vollem Bart und guten Zähnen schreitet da kraftvoll durch ein eher niedrigauflösendes Bild. Schade eigentlich, von einem Guru braucht man doch ein möglichst originalgetreues Bild. (Vgl. auch hier.) Lassen wir den Herrn sprechen: “Ich weiß, dass ich mich mit der ganzen Welt angelegt habe (oder sie sich mit mir) – die Frage war und ist lediglich, ob sie fähig und in der Lage ist, geistig und geistlich folgen zu können, denn insgesamt oder auch nur zum Teil macht unsereins aus dem Hoherpriester - solcher ist genannt Jesus - posthum einen Gott. Wer es zu fassen vermag, der fasse es!” Schade ist immer, wenn man sich mit jemandem anlegt, und es diesen nicht interessiert (wie der berühmte Hund, der den Mond anbellt). Schade ist auch, zu meinen, ein vierzig Euro teures Softcoverbuch mit 100 halben Seiten Bibelzitaten und zweihundert halben Seiten ausgedruckter Kalenderdaten würde “die Welt verändern”. (Das mit den halben Seiten hat übrigens folgende Bewandtnis: “Für Ihre persönlichen Notizen zu den historischen Ereignissen, [sic] wurden die Freistellen in diesem Werk absichtlich hinzugefügt.”)

Ich hatte kurzzeitig überlegt, ernsthaft zu versuchen, der zu sein, der widerlegen kann, habe dann aber nochmal einen Blick auf die persönliche Website des Autoren geworfen. Weder der Zweck dieser Website noch der Zweck des Buches oder gar jener Mission, auf der sich der Autor Michael Ohmsen zu wähnen scheint, wurde mir so recht klar. Was ich begriffen habe, ist, dass das Buch a) die Welt verändern, dabei b) auf Vorbehalte stoßen und c) zwei wesentliche Fragen klären wird: Erstens die Lebens-, Wirkens- und Sterbedaten Jesu Christi (genannt “der Nazarener”) und zweitens jene Johannes des Täufers. Meines Erachtens trifft hiervon nur b) zu, allerdings nicht wegen der Bedeutsamkeit des Geschriebenen, sondern wegen des genauen Gegenteils. Aus eben diesem Grunde beschließe ich diese Rezension nun auch mit einem Zitat des Autors, denn wenn die Sachen für sich sprechen, soll man sie auch sprechen lassen:

“Papst Benedikt XVI. war der erste, der ‘Und wer kann widerlegen?’ erhielt (März 2006) – seitdem herrscht Ruhe in all seiner Vieldeutigkeit. Grundsätzlich aber bleibt, wie ich einmal gesagt habe: „Ich muß ihm helfen“ – das gilt, solange der Papst das nicht ändert.” Dennis Schmolk

(Anmerkung: Die Rezension wird in A&K 2/2008 erscheinen.)

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Kommentar:  

Eine gepflegte Beweisführung gemäß der Bibel ohne Zitieren von Bibelversen entzöge sich jeglicher Zeugnispflege, die allemal vonnöten erscheint, auch, da die sog. Heilige Schrift den Status einer zensierten Sonntagszeitung erlangt hat und gehalten ist in lethargischer Monotonie inmitten von studierverdrossener Aversion. Und was eine ‚Rezension oder gar Buchbesprechung’ mit dem Beurteilen eines Personenfotos auf einer Homepage zu tun haben soll, erscheint mir eigentlich auch unstrittig ...
Naja, die Wissenschaft des Entschleierns der Bibel war schon immer ein verpöntes Thema; es ist halt eine mühselige und langwierige Kleinarbeit.
Aber was soll’s, egal ... ich erkläre Ihnen, um was es im Buch geht:
Es geht um die Verifizierung der wichtigsten Datierungen des Neuen Testaments, denn sie werden von den Kirchen falsch bzw. mit Fragezeichen versehen zum Glauben dogmatisiert und somit ebenso überliefert. So man aber von falschen Voraussetzungen ausgeht, kann man zwangsläufig nicht zu richtigen Schlüssen kommen.
Es ist also ein Arbeitsbuch, in dem sogar extra viel Platz für persönliche Notizen zu z.B. geschichtlichen Ereignissen gelassen wurde; reinschreiben ist die Devise, damit dem Studierenden möglichst kein Gedanke in einer Zettelwirtschaft verloren gehen kann. Astronomie, Theologie inkl. der Bräuche beteiligter Glaubensrichtungen und deren Kalender und Sprachen, Geschichte und Archäologie des Altertums muß man dann schon nacharbeiten, so man sich überhaupt damit beschäftigen will und/oder gar die Dinge auf Wahrheit prüfen möchte.
Und weil ich nicht so bin und auch noch meinen Spaß auf dieser intellektuellen Spielwiese haben möchte, habe ich in Verbindung zu meiner Homepage auch gleich diesen ominösen ‚Tag des Herrn’ (für die Weisen geschrieben und für die, die Weisheit erlangen wollen) verborgen eingebaut: Tag, Monat, Jahr, Ort – lediglich die Uhrzeit habe ich unterlassen; sie steht jedoch – und weil ich es an dieser Stelle nun für angebracht erachte – ohne Differenzierung von Sommer- und Winterzeit in Numeri 29. Und selbstverständlich kenne ich Mr 13,32 (und dessen apokryphe Ausnahmen, die sich aus dem Studium der Datierungen ergeben).
Das Buch hat also sozusagen die Füße auf dem Tisch und wartet, bis die Zeit da ist. Und wer’s vorher begriffen hat, hat’s vorher begriffen – und wer nicht, nicht. Ist doch ganz einfach.
Das war jetzt der Weckruf. Guten Morgen, alle zusammen.
Datum der Veröffentlichung dieses Kommentars: 18. Mai 2008