Ärgernisse
 
das Todesdatum des
Jesus (ungekürzt)
(im Reich Gottes)
 
   

 

Mt 13,41 des Menschen Sohn wird seine Engel senden; und sie werden sammeln aus seinem Reich alle Ärgernisse (grch. skandala, lat. scandala) und die da unrecht tun,
Mt 18,7 Weh der Welt der Ärgernisse halben! Es muß ja Ärgernis kommen; doch weh dem Menschen, durch welchen Ärgernis kommt!
Lu 17,1 Er sprach aber zu seinen Jüngern: Es ist unmöglich, daß nicht Ärgernisse kommen; weh aber dem, durch welchen sie kommen!
Ro 11,9 Und David spricht: "Laß ihren Tisch zu einem Strick werden und zu einer Berückung (grch. thera = soviel wie Jagdnetz, in dem man sich verfängt und getötet wird) und zum Ärgernis und ihnen zur Vergeltung."

Geht man nun mal 2.000 Jahre zurück und fragt sich, was denn damals ‚dem da oben’ auf den Geist gegangen sein könnte, dann kommt man zu dem Schluß, daß es ein Plural Ärgernisse war, der von einem Plural Menschen/Leuten begangen wurde.
Logische Textkritik 1: ‚doch weh den Menschen/Leuten, durch welche Ärgernisse kommen!’
Logische Textkritik 2: ‚Es ist unmöglich, daß nicht Ärgernisse kommen; weh aber denen, durch welche sie kommen!’
... alle Ärgernisse und die da/damit unrecht tun ... und werden sie in den Feuerofen werfen; da wird sein Heulen und Zähneklappen.

Viel „Spaß“ an dem, was nachfolgend nun zu lesen ist.


Denkanstoß: Nu 24,17
In etwa 1.800 Jahren wird ein Mann geboren werden, für den habe ich dieses Buch geschrieben. Er wird ein glänzender Astronom werden. Und wie ich 2.000 Jahre in die Vergangenheit gehen konnte, so wird auch er es können zu einer Zeit, die noch mehr Kalender kennen wird, als wir sie heute kennen. Nu 24,17: Ich sehe ihn, aber nicht jetzt; ich schaue ihn aber nicht von nahe. Es wird ein Stern aus Jakob aufgehen und ein Zepter aus Israel aufkommen und wird zerschmettern die Fürsten der Moabiter und verstören alle Kinder des Getümmels. (Anm.: das hebräische Wort Sheth kann nicht mit Getümmel übersetzt werden)

Denkanstoß: B16
Papst Benedikt XVI. war der erste, der 'Und wer kann widerlegen?' erhielt (März 2006) – seitdem herrscht Ruhe in all seiner Vieldeutigkeit. Grundsätzlich aber bleibt, wie ich einmal gesagt habe: „Ich muß ihm helfen“ – das gilt, solange der Papst das nicht ändert.

Denkanstoß: Essig
Sie gaben Jesus Essig zu trinken, also ein Getränk (Mt 27, Mr 15, Lk 23, Joh 19). Im AT ist Essig eine Würze, jedoch bei der Kreuzigung als ein Getränk zu sehen. Was ist Essig? Essig ist sauer gewordener Wein. Wann wurde Wein sauer? In den Sommermonaten und somit vor der erneuten Weinernte. Jesus starb im Sommer und nicht im Frühjahr zum Ostern der Juden, wie auch in der Leseprobe astronomisch nachvollziehbar ist.

Denkanstoß: Apg 5,34ff
Apg 5,34ff ist datiert auf 29nC – zu dem Zeitpunkt muß Jesus also schon gekreuzigt worden sein. Die im Kirchenvolk verbreitete Datierung der Kreuzigung Jesu im Jahr 33nC kann also nicht stimmen.

Denkanstoß: Grab Jesu
"Keiner weiß, welche Bezeichnung in und um Jerusalem für Golgatha galt. Schädel heißt dieses Wort übersetzt und wird mit dem Wort Schädelstätte gleichgesetzt. Man kann auch ganz einfach Richtstätte sagen. Und somit ist zu bedenken, daß Jesus auf dem Grunde Hakeldama in unmittelbarer Nähe von seiner Richtstätte beerdigt wurde. Judas hatte unmittelbar, nachdem er die Silberlinge in den Tempel geworfen hatte, Selbstmord begangen, was nichts Besonderes ist; keiner kannte ihn - da hat sich halt jemand aufgehängt, nichts Besonderes. Doch der Tod Jesu war begleitet von 'Und die Erde erbebte, und die Felsen zerrissen, und die Sonne verlor ihren Schein und der Mond verfinsterte sich, und standen auf viele der Geheiligten nach seiner Auferstehung und gingen und kamen und erschienen vielen.' Das war etwas Besonderes, das allen zu Jerusalem kund geworden war, allen:
Apg 1,19 Und es ist kund geworden allen, die zu Jerusalem wohnen, also daß dieser Acker genannt wird auf ihrer Sprache: Hakeldama (das ist: ein Blutacker)." (aus ‚Und wer kann widerlegen?')
Logisch ist, daß Judas im Mißverhältnis steht zum auch im Textus Receptus verwendeten Wort 'allen'.
Logisch ist, daß der Fall Jesus seinerzeit nicht im Mißverhältnis zum Wort 'allen' stand.
Richtstätte als auch Grab Jesu sind eher auf Hakeldama zu suchen, also nicht westlich des damaligen Jerusalem, sondern südlich der Stadt.

Denkanstoß: Fasten
Isa 58,5-7 Sollte das ein Fasten sein, das ich erwählen soll, daß ein Mensch seinem Leibe des Tages übel tue oder seinen Kopf hänge wie ein Schilf oder auf einem Sack und in der Asche liege? Wollt ihr das ein Fasten nennen und einen Tag, dem Herrn angenehm? Das ist aber ein Fasten, das ich erwähle: Laß los, welche du mit Unrecht gebunden hast; laß ledig, welche du beschwerst; gib frei, welche du drängst; reiß weg allerlei Last; brich dem Hungrigen dein Brot, und die, so im Elend sind, führe ins Haus; so du einen nackt siehst, so kleide ihn, und entzieh dich nicht von deinem Fleisch.

Denkanstoß: Götzen
De 4,28 Daselbst wirst du dienen den Göttern, die Menschenhände Werk sind, Holz und Stein, die weder sehen noch hören noch essen noch riechen.
Jer 3,9 Und von dem Geschrei ihrer Hurerei ist das Land verunreinigt; denn sie treibt Ehebruch mit Stein und Holz.
Eze 20,32 Dazu, was ihr gedenkt: "Wir wollen tun wie die Heiden und wie andere Leute in den Ländern: Holz und Stein anbeten".
Re 9,20 Und die übrigen Leute, die nicht getötet wurden von diesen Plagen, taten nicht Buße für die Werke ihrer Hände, daß sie nicht anbeteten die Teufel und goldenen, silbernen, ehernen, steinernen und hölzernen Götzen, welche weder sehen noch hören noch wandeln können.

Denkanstoß: Copyright
Wenn es das Wort Gottes (in Wahrheit) ist, dürfte der das Copyright haben; ist es in Unwahrheit, dürfte der Satan das Copyright haben.

Denkanstoß: Ostern
1Co 5,8 Darum lasset uns Ostern halten nicht im alten Sauerteig, auch nicht im Sauerteig der Bosheit und Schalkheit, sondern im Süßteig der Lauterkeit und der Wahrheit.
Und kaum, daß man das macht, gehen die Angaben aus Ex 12 und Nu 9 auf und lassen sich - wie in 'Und wer kann widerlegen?' geschehen - mit Johannes der Täufer und Jesus von Nazareth personifizieren und datieren. Erstmals seit 2.000 Jahren gehen die Daten auf.

Denkanstoß: Kreuzigung, nageln 1
Mt 28,1 Als aber der Sabbat um war und der erste Tag der Woche anbrach, kam Maria Magdalena und die andere Maria, das Grab zu besehen.
Mt 28,7 Und gehet eilend hin und sagt es seinen Jüngern, daß er auferstanden sei von den Toten.
Mt 28,8 ..... Und da sie gingen seinen Jüngern zu verkündigen,
Mt 28,9 siehe, da begegnete ihnen Jesus und sprach: Seid gegrüßet! Und sie traten zu ihm und griffen an seine Füße und fielen vor ihm nieder. (Luther 1912)
Man muß sich das mal vorstellen... Ein Nagel wird durch die übereinander gezwungenen Füße des Jesus getrieben und muß dann auch noch festen Halt im Holz finden ... das muß ein doch sehr langer und dicker Nagel sein. Nach dem Tod des Jesus und der Abnahme vom Pfahl muß dieser Nagel wieder entfernt werden ... das würde immense Löcher reißen. Doch die beiden Marias griffen sein Füße ... Nein!, jeder hätte Ehrfurcht vor diesen Verletzungen und würde nicht mit ihnen in Berührung kommen wollen, um dem Sohn Gottes nicht auch noch weh zu tun.
Joh 7,19 Hat euch nicht Mose das Gesetz gegeben? und niemand unter euch tut das Gesetz.
"Domine, quo vadis?" - "venio Romam iterum crucifigi."
Und abermals spricht eine andere Schrift: "Ihr werdet sehen, in welchen ihr gestochen habt."

Denkanstoß: Kreuzigung, nageln 2
Joh 20,25 - 29 Da sagten die andern Jünger zu ihm: Wir haben den Herrn gesehen. Er aber sprach zu ihnen: Es sei denn, daß ich in seinen Händen sehe die Nägelmale und lege meinen Finger in die Nägelmale und lege meine Hand in seine Seite, will ich's nicht glauben. Und über acht Tage waren abermals seine Jünger drinnen und Thomas mit ihnen. Kommt Jesus, da die Türen verschlossen waren, und tritt mitten ein und spricht: Friede sei mit euch! Darnach spricht er zu Thomas: Reiche deinen Finger her und siehe meine Hände, und reiche dein Hand her und lege sie in meine Seite, und sei nicht ungläubig, sondern gläubig! Thomas antwortete und sprach zu ihm: Mein Herr und mein Gott! Spricht Jesus zu ihm: Dieweil du mich gesehen hast, Thomas, glaubest du. Selig sind, die nicht sehen und doch glauben! (Luther 1912)
Man muß sich das mal vorstellen... Ein Nagel wird durch die übereinander gezwungenen Füße des Jesus getrieben und muß dann auch noch festen Halt im Holz finden ... Nägel werden durch die Hände getrieben und müssen dann auch noch festen Halt im Holz finden. Nach dem Tod des Jesus und der Abnahme vom Pfahl müssen diese Nägel wieder entfernt werden ... das würde immense Löcher reißen. Jeder müßte sie sofort sehen können. Man muß sich das mal vorstellen... Jesus zu Thomas: >>Du, ich hab' grad meine Moonboots an und die Handschuhe (wie schon in Joh 20,20, als er sich den Jüngern zeigte), aber schau auf meine Seite, denn meinen Skianzug hab' ich vergessen und trage stattdessen das ganz normale Gewand unserer Zeit.<< Man hat Sandalen seinerzeit getragen, und Handschuhe sicher nicht ... Thomas wie auch die Jünger hätten diese immensen Löcher in den Händen und Füßen des Jesus deutlich erkennen müssen. Es können keine Löcher in den Händen und Füßen des Jesus gewesen sein! Mr 15,44 Pilatus aber verwunderte sich, daß er schon tot war, und rief den Hauptmann und fragte ihn, ob er schon lange gestorben wäre. (Luther 1912). Die Verwunderung des Pilatus weist eher auf ein ganz normales Anbinden hin, wie es seinerzeit üblich war und erst nach Tagen zum Tode führte.
Kommt mal irgendwann dieser Jesus runter und hat keine Löcher in Händen und Füßen, dann hat sich die Verherrlichungssteigerung der Leiden Jesu (vollzogen durch frühe Abschreiber) selber ausgetrickst, denn wer würde dem Jesus glauben, daß er es sei! Jesus hat den Jüngern und Thomas seine Seite gezeigt, seine Verletzung dort. Joh 19,33 - 36 Als sie aber zu Jesus kamen und sahen, daß er schon gestorben war, brachen sie ihm die Beine nicht; sondern der Kriegsknechte einer öffnete seine Seite mit einem Speer, und alsbald ging Blut und Wasser heraus. Und der das gesehen hat, der hat es bezeugt, und sein Zeugnis ist wahr; und dieser weiß, daß er die Wahrheit sagt, auf daß auch ihr glaubet. Denn solches ist geschehen, daß die Schrift erfüllet würde: "Ihr sollt ihm kein Bein zerbrechen." (Luther 1912) Das griechische Wort ‚osteon' bedeutet Knochen (statt Bein). Wie nagelt man mit langen und dicken Nägeln an den Füßen ohne Knochenverletzung, wie an den Händen? Auch zu der Zeit ist man nicht zimperlich mit verurteilten Todgeweihten umgegangen, da durfte es gerne schmerzen und bluten, Knochen krachen - schließlich sollte es andere abschrecken, gleiche oder ähnliche ‚Verbrechen' zu begehen. Und was ist mit diesem Kriegsknecht?, der hätte dem Jesus ja nur mal anständig auf die genagelten Füße hauen brauchen, die ja am leichtesten zu erreichen gewesen sein müssen und zudem frische Wunden waren, um zu erfahren, ob er sich noch rührt. Aber nein, der Kriegsknecht wählt die schwierigere Stelle, die Seite, und dort eine sicher nicht leicht zu treffende ganz bestimmte Stelle, von der davon ausgegangen werden konnte, daß sie dem Jesus sehr weh tun würde, so sehr, daß er sich rühren würde, so er noch nicht gestorben wäre. Dort war ein offensichtliches Krankheitsbild zu erkennen (und ging Blut und Wasser heraus).
Joh 7,19 Hat euch nicht Mose das Gesetz gegeben? und niemand unter euch tut das Gesetz.
"Domine, quo vadis?" - "venio Romam iterum crucifigi."
Und abermals spricht eine andere Schrift: "Ihr werdet sehen, in welchen ihr gestochen habt."

Denkanstoß: Luzifer
Das Wort kommt nur ein einziges Mal in der Schrift vor: ‚Helel’ (in Jes 14,12) und wird gleichbedeutend gehalten mit Luzifer, Morgenstern, einzig Leuchtender oder Glänzender, dem König von Babylon, dem Satan.
Anfangs in der römisch-lateinischen Liturgie war Jesus gleichgesetzt mit Luzifer; heute steht dieser Begriff für den Satan. Aus Jes 14 mit Weiterstudium geht weder der eine noch der andere hervor.

Denkanstoß: 666
Früher auch 616 – beide Zahlen sind nicht konform mit der Heiligen Schrift.

Denkanstoß: Monotheismus
Joh 10,34-36 Jesus antwortete ihnen: Steht nicht geschrieben in eurem Gesetz: "Ich habe gesagt: Ihr seid Götter"? So er die Götter nennt, zu welchen das Wort geschah, und die Schrift kann doch nicht gebrochen werden, sprecht ihr denn zu dem, den der Vater geheiligt und in die Welt gesandt hat: "Du lästerst Gott", darum daß ich sage: Ich bin Gottes Sohn?
Götter ist – sowohl von Asaph in Ps 82,6 als auch von Jesus - ein Plural.

Denkanstoß: Buße
Da 9,2 In diesem ersten Jahr seines Königreiches merkte ich, Daniel, in den Büchern auf die Zahl der Jahre, davon der Herr geredet hatte zum Propheten Jeremia, daß Jerusalem sollte siebzig Jahre wüst liegen.
Da 10,12 Und er sprach zu mir: Fürchte dich nicht, Daniel; denn von dem ersten Tage an, da du von Herzen begehrtest zu verstehen und dich kasteitest vor deinem Gott, sind deine Worte erhört; und ich bin gekommen um deinetwillen.
Buße tun ist ‚forschen, um zu verstehen’ - kasteien ist ‚nachdenken’.

Denkanstoß: Rüsttage
Rüsttage auf Ostern der Juden in den Jahren des Pilatus zu Jerusalem
22. März 26, Freitag, dies nefasti
09. April 27, Mittwoch, dies nefasti
29. März 28, Montag, dies comitialis
16. April 29, Samstag, dies nefasti
05. April 30, Mittwoch, dies nefasti
26. März 31, Montag, dies comitialis
14. April 32, Montag, dies nefasti
03. April 33, Freitag, dies comitialis
22. März 34, Montag, dies nefasti
11. April 35, Montag, dies nefasti
30. März 36, Freitag, dies comitialis
Römisches Recht: An einem ‚dies nefasti’-Tag durfte keine rechtskräftige Handlung oder öffentliche Wahl stattfinden. An einem ‚dies comitialis’-Tag konnten Bürgervertretungen über politische Angelegenheiten oder Verurteilungen abstimmen/richten.

Denkanstoß: Bar Mizwa
Religionsmündig wird ein männlicher Jude an seinem 13ten Geburtstag. Kommt ein 12jähriger (Lk 2,42) bei den Schriftgelehrten an, sagen die: ‚Du hast noch nicht mal Bar Mizwa, geh spielen’ (man braucht das nur mit der christkirchlichen Vorgehensweise zu vergleichen) und selbst ein 24jähriger (Nu 8,24) hätte es noch sehr schwer (Mt 23), wenn er nicht einen gewissen Background hätte.

Denkanstoß: Kirchenkritiker
Nein, kein Kirchenkritiker, denn es steht geschrieben: ‚was wollt ihr mir denn für ein Haus bauen?’ (Apg 7,49). Volksglaubenskritiker (Mt 13,11) oder prophylaktisch profilender Glaubenskritiker.

Denkanstoß: Luther
Luther war ein katholischer Theologieprofessor (kein evangelischer), der in seiner Übersetzung einen roten Faden einbaute. Wer diesen findet, kommt näher an die Wahrheit. Dieser des Luther’s Glaube möge ihm als eine Art Gerechtigkeit ausgelegt werden; ich jedenfalls danke ihm, daß er es mir einfacher gemacht hat, mich durch ein Gewirr von Verleugnungen zu arbeiten.

Denkanstoß: Mohammed
Mohammed kannte sich im AT und NT aus und schuf daraus erklärend und prophezeiend den Koran.

Denkanstoß: Religion
Man sollte ‚dem da oben’ keine Vorschriften machen, zu wem er wie und wo gedachte und gedenkt zu reden. Religion übersetzt heißt Wiederverbundensein - wo Wiederverbundensein ist, muß Trennung vorgelegen haben. Es ist immer sicherer, von Trennung auszugehen (1Jo 2,19).

Denkanstoß: Hochzeit zu Kana
Joh 2:1 Und am dritten Tag ward eine Hochzeit zu Kana in Galiläa; und die Mutter Jesu war da.
Abgesehen davon, daß auch ‚im dritten Jahr’ möglich ist, datiert das ein Jude nach Tag und Monat binnen Sekunden. (Und wieder haben die Religionen der Schriftgelehrten verhindert, daß die Wahrheit Gottes zusammen kommen konnte)

Denkanstoß: Griechisches Zwischenspiel
Die Seiten 70-73 in ‚Und wer kann widerlegen?’ sind aus Joh 10,1-18. Im Buch habe ich sie griechisch belassen und also keine Übersetzung angeboten. Hintergrund: 1997/98 habe ich die Verse in Rom einem damals gut 80jährigen kath. Theologie-Professor übersetzt ... und als ich mit ihm durch war, sagte er, daß ich ihm seinen ganzen Glauben durcheinander gebracht hätte - ich aber hatte lediglich ordentlich übersetzt.

Denkanstoß: Dorftrottel
Das war schon theologisch peinlich, herauszufinden, daß man aus diesem Jesus mittlerweile einen Dorftrottel gemacht hatte, der nicht ich und er, nicht mein und sein voneinander unterscheiden konnte - er aber konnte es ganz genau, wie die Prüfung im NT zeigte.

Denkanstoß: Schriftgelehrte
Schriftgelehrte/r: nach den Worten Jesu wohl der gefährlichste Job auf Erden. Mt 23:13 Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr das Himmelreich zuschließet vor den Menschen! Ihr kommt nicht hinein, und die hinein wollen, laßt ihr nicht hineingehen. Lk 11:52 Weh euch Schriftgelehrten! denn ihr habt den Schlüssel der Erkenntnis weggenommen. Ihr kommt nicht hinein und wehret denen, die hinein wollen.
Wie bringt man den Schriftgelehrten bloß bei, daß der Satan nicht belohnt!

Denkanstoß: Vater
Und sollt niemand Vater heißen auf Erden, denn einer ist euer Vater, der im Himmel ist. (Mt 23,9)
Zitat: Wort des lebendigen Gottes. Kommentar: auch außer Kraft gesetzt

Denkanstoß: heilig
Und ich sah ein anderes Zeichen im Himmel, das war groß und wundersam: sieben Engel, die hatten die letzten sieben Plagen; denn mit denselben ist vollendet der Zorn Gottes. Wer sollte dich nicht fürchten, Herr und deinen Namen preisen? Denn du bist allein heilig. Denn alle Heiden werden kommen und anbeten vor dir; denn deine Urteile sind offenbar geworden. (Re 15,1+4)
Zitat: Wort des lebendigen Gottes. Kommentar: auch außer Kraft gesetzt

Denkanstoß: Heiliger Vater
Und ich bin nicht mehr in der Welt; sie aber sind in der Welt, und ich komme zu dir. Heiliger Vater, erhalte sie in deinem Namen, die du mir gegeben hast, daß sie eins seien gleichwie wir. (Joh 17:11)
Zitat: Wort des lebendigen Gottes. Kommentar: auch außer Kraft gesetzt

Denkanstoß: selig 1
Mt 19,25+26 Da das seine Jünger hörten, entsetzten sie sich sehr und sprachen: Ja, wer kann denn selig werden? Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich.
Mr 10,26+27 Sie entsetzten sich aber noch viel mehr und sprachen untereinander: Wer kann denn selig werden? Jesus aber sah sie an und sprach: Bei den Menschen ist's unmöglich, aber nicht bei Gott; denn alle Dinge sind möglich bei Gott.
Lk 18,26+27 Da sprachen, die das hörten: Wer kann denn selig werden? Er aber sprach: Was bei den Menschen unmöglich ist, das ist bei Gott möglich.
Zitat: Wort des lebendigen Gottes. Kommentar: auch außer Kraft gesetzt

Denkanstoß: 95 Thesen
Die habe ich hier im Forum noch nicht zusammen, bin aber auf’m Weg (vielleicht werden’s 97) und werde sie nicht an irgendein Kirchentor nageln. Das würde da sowieso gleich wieder jemand abreißen und wär’s vergebliche Müh’. Aber 95 plus 97 hätten einen suchenden Luther sicherlich auf den Scheiterhaufen gebracht.

Denkanstoß: Martin Luther King
Martin Luther King sagte: ‚Ich habe den kommenden Herrn gesehen’. Er sagte nicht, daß er den Jesus gesehen hätte (und wie hätte er den auch differenzieren können?!), sondern er sagte, daß er den kommenden Herrn gesehen hätte. Daraus ergibt sich: nicht jeder Christus (in der Übersetzung) ist gleich ein ganzer Jesus Christus. Wer es zu fassen vermag, der fasse es.

Denkanstoß: Christ 1
Was heißt Christ übersetzt? Messias oder Gesalbter. Wo kann man von einem Messias oder Gesalbten nachlesen? In der Schrift. Wo kann ich von Ihnen nachlesen? und steht geschrieben in Apg 11,26, daß die Jünger am ersten zu Antiochien Christen genannt wurden - sie aber nannten sich nicht selber so (das wäre ja auch Amtsanmaßung), sondern wurden so genannt. Das mag kein ‚Christ’ gerne hören, ist aber trotzdem so. In Rom konnte ich noch von einem Christentum finden, aber das Wissen über diese Dinge wurde verdrängt. Typisch Luther übersetzte dieser in Joh 20,31: ‚daß ihr glaubet, Jesus sei Christus’ - das ist sowohl eine Möglichkeitsform als auch eine Infragestellung.

Denkanstoß: Christ 2
Was heißt Christ übersetzt? Messias oder Gesalbter im Sinne von Nachfolger. Mt 25,31 Wenn aber des Menschen Sohn kommen wird in seiner Herrlichkeit und alle heiligen Engel mit ihm, dann wird er sitzen auf dem Stuhl seiner Herrlichkeit. Joh 5,28 Verwundert euch des nicht, denn es kommt die Stunde, in welcher alle, die in den Gräbern sind, werden seine Stimme hören. Re 3,11 Siehe, ich komme bald; (kai) halte, was du hast, daß niemand deine Krone nehme!
Ich lese von einem Singular, der sich auch weiter detaillieren läßt. Daraus folgt: jeder Christus ist auch ein Christ.

Denkanstoß: Jüngster Tag 1
Mt 27,52+53 Und die Erde erbebte, und die Felsen zerrissen, die Gräber taten sich auf, und standen auf viele Leiber der Heiligen (eher: Geheiligten), die da schliefen, und gingen aus den Gräbern nach seiner Auferstehung und kamen in die heilige Stadt und erschienen vielen.
Beschreibung des letzten Jüngsten Tages. Und alle, die danach gestorben sind, liegen unter der Erde und warten auf den nächsten Jüngsten Tag - die Leute beten zu Toten.

Denkanstoß: Jüngster Tag 2
Mt 27:46 Und um die neunte Stunde schrie Jesus laut und sprach: "Eli, Eli, lama sabathani?" das heißt: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen? Mr 15:34 Und um die neunte Stunde rief Jesus laut und sprach: "Eli, Eli lama sabathani?" das ist verdolmetscht: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?
Das kneift sich mit Joh 16:32 Siehe, es kommt die Stunde und ist schon gekommen, daß ihr zerstreut werdet, ein jeglicher in das Seine, und mich allein lasset. Aber ich bin nicht allein, denn der Vater ist bei mir.
Was also mag er gesagt haben?

Denkanstoß: selig 2
Indem nun geschrieben steht in Mt 27:53 'und gingen aus den Gräbern nach seiner Auferstehung und kamen in die heilige Stadt und erschienen vielen' ist davon auszugehen, daß Jesus am letzten Jüngsten Tage um ihrer Sünden wegen gestorben ist in Verbindung zu Mt 1,21 'Und sie wird einen Sohn gebären, des Namen sollst du Jesus heißen; denn er wird sein Volk (d.i. das Volk Gottes, wie aus Joh 3,17 hervorgeht) selig machen (eigentlich retten, erretten) von ihren Sünden' mit einer Folge: Heb 10,17 'und ihrer Sünden und Ungerechtigkeit will ich nicht mehr gedenken' - das ist dann wohl im Himmel (Lk14,15: 'Selig (= gerettet) ist, der das Brot ißt im Reiche Gottes'. Joh 6:39 ‚Das ist aber der Wille des Vaters, der mich gesandt hat, daß ich nichts verliere von allem, was er mir gegeben hat, sondern daß ich's auferwecke am Jüngsten Tage.’ - und dies tat er am letzten Jüngsten Tage.
Sämtliche neutestamentarischen Warnungen vor Verfehlungen hätten nicht geschrieben werden brauchen, wenn Jesus um unserer Sünden wegen gestorben wäre und sagt er selbst in Joh 12,48: Wer mich verachtet und nimmt meine Worte nicht auf, der hat schon seinen Richter; das Wort, welches ich geredet habe, das wird ihn richten am Jüngsten Tage.' und kündigt er einen neuen Jüngsten Tag an mit den Worten in Joh 6:40: 'Denn das ist der Wille des, der mich gesandt hat, daß, wer den Sohn sieht und glaubt an ihn (eher: ihm), habe das ewige Leben; und ich werde ihn auferwecken am Jüngsten Tage.' Also ist auch das Gericht nicht aufgehoben, sondern zu lesen in Heb 10,12+13: 'Dieser aber, da er hat ein Opfer für die Sünden geopfert, das ewiglich gilt, sitzt nun zur Rechten Gottes und wartet hinfort, bis daß seine Feinde zum Schemel seiner Füße gelegt werden.' Indem er aber nun wartet, daß ihm gelegt werde, wartet er auf einen neuen Gerichtstag an einem neuen Jüngsten Tag.
Verbreitet ist der Gedanke, daß Jesus um unserer Sünden wegen gestorben ist. Das aber würde bedeuten, daß der oberste himmlische Gesetzgeber ungerecht wäre, denn die einen würde er so und die anderen so richten - sowas passiert nur in der irdischen Gesetzgebung.
Re 11,18 ‚und die Heiden sind zornig geworden, und es ist gekommen dein Zorn und die Zeit der Toten, zu richten und zu geben den Lohn deinen Knechten, den Propheten, und den Heiligen und denen, die deinen Namen fürchten, den Kleinen und Großen, und zu verderben, die die Erde verderbt haben.’ - so steht es in der Offenbarung. Das Spiel Himmel oder Hölle ist also noch lange nicht vorbei.

Denkanstoß: Auferstehung
Es heißt, daß Paulus während seiner zweiten Gefangenschaft und somit kurz vor seinem Tod, den 2. Brief an Timotheus verfaßte - das müßte dann irgendwann in den Jahren 60nC - 68nC gewesen sein. Wie konnte er schreiben:
2Ti 2,18 'welche von der Wahrheit irregegangen sind und sagen, die Auferstehung sei schon geschehen, und haben etlicher Glauben verkehrt.'? (also etlicher Leute Glauben)
Jesus war schon Jahrzehnte gekreuzigt, tot, auferweckt und auferstanden. Jesus hatte immer von einer Auferstehung am dritten Tage berichtet. Wie war das noch? Kurz vor Sabbatbeginn tot und begraben. Und als der Sabbat um war (Mt 28,1) und der erste Tag der Woche anbrach (das ist abends), kamen die beiden Marias zum Grab. Das sind wenig mehr als 24 Stunden und sagt der Engel in Mt 28,6: 'Er ist nicht hier; er ist auferstanden, wie er gesagt hat. Kommt her und seht die Stätte, da der Herr gelegen hat.' Beim Berechnen der Tage, die zwischen zwei Ereignissen liegen, wurde im Griechischen schon vor der Zeit Jesu der erste und der letzte mitgezählt ... Rüsttag, Sabbat, erster Tag der Woche. Das erklärt aber immer noch nicht, warum Paulus sagen konnte: 'welche von der Wahrheit irregegangen sind und sagen, die Auferstehung sei schon geschehen, und haben etlicher Glauben verkehrt.'
2Pe 3:8 ‚Eins aber sei euch unverhalten, ihr Lieben, daß ein Tag vor dem Herrn ist wie tausend Jahre, und tausend Jahre wie ein Tag.’
Auffällig ist, daß eine Präposition ‚am’ in allen am-dritten-Tage-Versen nur in Joh 2,19 im Textus Receptus verwendet wird. Und sechs Tage vor Ostern aus Joh 12,1 bedeutet bei uns fünf Tage vor Ostern!

Denkanstoß: Jüngster Tag 3
Mt 24,38+39: Denn gleichwie sie waren in den Tagen vor der Sintflut, sie aßen, sie tranken, sie freiten und ließen sich freien, bis an den Tag, da Noah zu der Arche einging und achteten's nicht, bis die Sintflut kam und nahm sie alle dahin, also wird auch sein die Zukunft des Menschensohnes.
Grch. ‚kibotos’ wird sowohl mit Arche als auch mit Lade (Gottes) übersetzt.
Nach vielen Jahren sah Gott wieder einmal auf die Erde. Die Menschen waren verdorben und gewalttätig und er beschloß, sie zu vertilgen, wie er es vor langer Zeit schon einmal getan hatte. Er sprach zu Noah: "Noah, bau mir noch einmal eine Arche aus Zedernholz, so wie damals: 300 Ellen lang, 50 Ellen breit und 30 Ellen hoch. Ich will eine nächste Sintflut über die Erde bringen. Die Menschen haben nichts dazu gelernt. Du aber gehe mit deiner Frau, deinen Söhnen und deren Frauen in die Arche und nimm von allen Tieren zwei mit, je ein Männchen und ein Weibchen. In sechs Monaten werde ich den großen Regen schicken." Noah stöhnte auf; mußte das denn schon wieder sein? Wieder 40 Tage Regen und 150 Tage auf dem Wasser mit all den lästigen Tieren an Bord und ohne Fernsehen ausgerechnet zur Zeit der Spiele! Aber Noah war gehorsam und versprach, alles genau so zu tun, wie Gott ihm aufgetragen hatte. Nach sechs Monaten zogen dunkle Wolken auf und es begann zu regnen. Noah sah in seinen Vorgarten und weinte und da war keine Arche. "Noah", rief der Herr, "Noah, wo ist die Arche?" Noah blickte zum Himmel und sprach: "Herr sei mir gnädig" und verstummte. Gott fragte abermals: "Wo ist die Arche, Noah?" Da trocknete Noah seine Tränen und sprach: "Herr, was hast du mir angetan? Als Erstes beantragte ich eine Baugenehmigung. Die dachten zuerst, ich wollte einen extravaganten Schafstall bauen. Die kamen mit der ausgefallenen Bauform nicht zurecht, denn an einen Schiffsbau wollten sie nicht glauben. Auch deine Maßangaben stifteten Verwirrung, weil niemand mehr weiß, wie lang eine Elle ist. Also mußte mein Architekt einen neuen Plan entwerfen. Die Baugenehmigung wurde mir zunächst abgelehnt, weil eine Werft in einem Wohngebiet planungsrechtlich unzulässig sei. Nachdem ich dann endlich ein passendes Gewerbegrundstück gefunden hatte, gab es nur noch Probleme. Im Moment geht es darum, ob eine Arche feuerhemmende Türen, eine Sprinkleranlage und einen Löschwassertank benötige. Auf meinen Hinweis, ich hätte im Ernstfall rundherum genug Löschwasser, glaubten die Beamten, ich wollte mich über sie lustig machen. Als ich ihnen erklärte, das Wasser käme noch in großen Mengen, und zwar viel mehr als ich zum Löschen benötigte, brachte mir das den Besuch eines Amtsarztes ein. Er wollte von mir wissen, was ein Schiffbau auf dem Trockenen, fernab von jedem Gewässer solle. Die Regierung teilte mir daraufhin telefonisch mit, ich könnte ja gern ein Schiff bauen, müßte aber selbst zusehen, wie es zum nächsten Fluß käme. Mit dem Bau eines Sperrwerkes könnte ich nicht rechnen, nachdem der Ministerpräsident zurückgetreten sei. Dann rief mich noch ein anderer Beamter dieser Behörde an, der mir erklärte, sie seien inzwischen ein kundenorientiertes Dienstleistungsunternehmen und darum wolle er mich darauf hinweisen, daß ich Werftbeihilfe beantragen könne, allerdings müßte der Antrag achtfach in den drei Amtssprachen eingereicht werden. Inzwischen ist bei Gericht ein vorläufiges Rechtsschutzverfahren meines Nachbarn anhängig, der einen Großhandel für Tierfutter betreibt. Der hält das Vorhaben für einen großen Werbegag - mein Schiffbau sei nur darauf ausgelegt, ihm Kunden abspenstig zu machen. Ich habe ihm schon zweimal erklärt, daß ich gar nichts verkaufen wolle. Er hört mir gar nicht zu und das Gericht hat offenbar auch viel Zeit. Die Suche nach dem Zedernholz habe ich eingestellt. Libanesische Zedern dürfen nicht mehr importiert werden. Als ich deshalb hier im Wald Bauholz beschaffen wollte, wurde mir das Fällen von Bäumen - unter Hinweis auf das Landeswaldgesetz - verweigert. Dies schädige den Naturhaushalt und das Klima. Außerdem sollte ich erst eine Ersatzaufforstung nachweisen. Mein Einwand, in Kürze werde es gar keine Natur mehr geben und das Pflanzen von Bäumen an anderer Stelle sei deshalb völlig sinnlos, brachte mir den zweiten Besuch des Amtsarztes ein. Die angeheuerten Zimmerleute versprachen mir schließlich, selbst für das notwendige Holz zu sorgen. Sie wählten jedoch erst einmal einen Betriebsrat. Der wollte mir zunächst einen Tarifvertrag für den Holzschiffbau auf dem flachen Land ohne Wasserkontakt aushandeln. Weil wir uns aber nicht einig wurden, kam es zu einer Urabstimmung und zum Streik. Herr, weißt du eigentlich, was Handwerker heute kosten? Wie soll ich das denn bezahlen? Weil die Zeit drängte, fing ich schon einmal an, Tiere einzusammeln. Am Anfang ging das noch ganz gut, vor allem die beiden Ameisen sind noch immer wohlauf. Aber seit ich zwei Tiger und zwei Schafe von der Notwendigkeit ihres gemeinsamen und friedlichen Aufenthaltes bei mir überzeugt hatte, meldete sich der örtliche Tierschutzverein und rügte die artwidrige Haltung. Und mein Nachbar klagt schon wieder, weil er auch die Eröffnung eines Zoos für geschäftsschädigend hält. Herr, ist dir eigentlich klar, daß ich auch nach der Tierschutzverordnung eine Genehmigung brauche? Ich bin schon auf Seite 22 des Formulars und grüble im Moment darüber, was ich als Transportziel angeben soll. Und wußtest du, dass z.B. Geweih tragende Tiere während der Brunftzeit überhaupt nicht transportiert werden dürfen? Und die Hirsche sind ständig am schnackseln und auch der gemeine Elch und der Bulle denken an nichts anderes. Dir ist natürlich auch bewußt, daß ich die 43 Vorschriften der Binnenmarkt-Tierschutzverordnung bei dem Transport von Kaninchen strikt beachten muß. Meine Rechtsanwälte prüfen gerade, ob diese Vorschriften auch für Hasen gelten. Übrigens: Wenn du es einrichten könntest, die Arche als fremdbeflaggtes Schiff zu deklarieren, das sich nur im Bereich des Küstenmeeres aufhält, bekäme ich die Genehmigung viel einfacher. Du könntest dich doch auch einmal für mich bemühen. Ein Umweltschützer erklärte mir, daß ich Gülle, Jauche, Exkremente und Stallmist nicht im Wasser entsorgen darf. Wie stellst du dir das eigentlich vor? Damals ging es doch auch! Vor zwei Wochen hat sich das Oberkommando der Marine bei mir gemeldet und eine Karte der künftig überfluteten Gebiete erbeten - ich habe ihnen einen blau angemalten Globus geschickt. Und vor zehn Tagen erschien die Steuerfahndung; die haben den Verdacht, ich bereite eine Steuerflucht vor. Ich komme so nicht weiter Herr, ich bin verzweifelt! Soll ich nicht doch lieber einen Rechtsanwalt mit auf die Arche nehmen?" Noah fing wieder an zu weinen. Da hörte der Regen auf, der Himmel klarte sich auf und die Sonne schien wieder. Und es zeigte sich ein wunderschöner Regenbogen. Noah blickte auf und lächelte. "Herr, du wirst die Erde doch nicht zerstören?" Da sprach Gott: "Darum sorge dich nicht, die da unten machen das schon!" (unbekannter Autor)

Denkanstoß: Theologie
Es sind günstige Zeiten, denn B16 ist ein wissenschaftlicher Papst. Und vielleicht führt er ja seine Katholiken wieder in Richtung eines wahren katholischen Glaubens, denn (Ro 9,8) ‚nicht sind das Gottes Kinder, die nach dem Fleisch Kinder sind; sondern die Kinder der Verheißung werden für Samen gerechnet.’ und weiterhin in 2Pe 3:9 Der Herr verzieht nicht die Verheißung, wie es etliche für einen Verzug achten; sondern er hat Geduld mit uns (eher: ihnen) und will nicht, daß jemand verloren werde, sondern daß sich jedermann zur Buße kehre.

Denkanstoß: Heiliger Geist
Mr 12,36 Er aber, David, spricht durch den heiligen Geist: "Der Herr hat gesagt zu meinem Herrn: Setze dich zu meiner Rechten, bis daß ich lege deine Feinde zum Schemel deiner Füße." Lk 1,15 Denn er wird groß sein vor dem Herrn; Wein und starkes Getränk wird er nicht trinken und wird noch im Mutterleibe erfüllt werden mit dem heiligen Geist. Mt 1,18 Die Geburt Christi war aber also getan. Als Maria, seine Mutter, dem Joseph vertraut war, fand sich's ehe er sie heimholte, daß sie schwanger war von dem heiligen Geist. Lk 3,22 und der heilige Geist fuhr hernieder in leiblicher Gestalt auf ihn wie eine Taube und eine Stimme kam aus dem Himmel, die sprach: Du bist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe. Joh 7,39 Das sagte er aber von dem Geist, welchen empfangen sollten, die an ihn (eher: ihm) glaubten; denn der Heilige Geist war noch nicht da, denn Jesus war noch nicht verklärt.
Also: David sprach durch/von ihn/m, Johannes war erfüllt mit/von ihm, Maria war schwanger von/mit ihm, fuhr dann nieder auf/in Jesus und war noch gar nicht da, denn Jesus war noch nicht verklärt ...
Andere Heilig-Geist-Verse sind:
Mt 1,18+20/3,11/12,32/28,19
Mr 1,8/3,29/13,11
Lk 1,35+41+67/2,25+26/3,16/4,1/11,13/12,10+12
Joh 1,33/14,26/20,22
Apg1,2+5+8+16/2,4+33+38/4,8+31/5,3+32/6,3+5/7,51+55/8,15+17+18+19/9,17+31/10,38+44+45+47/11,16+24/13,2+4+9+52/15,28/16,6/19,2+6/ 20,23+28/21,11/28,25
Ro 5,5/9,1/14,17/15,13+16
1Co 2,13/6,19/12,3
2Co 6,6/13,14
Eph 1,13//4,30
1Th 1,5+6/4,8
2Th 1,14
Tit 3,5
Heb 2,4/3,7/6,4/9,8/10,15
1Pe 1,12
2Pe 1,21
1Jo 5,7 (!!)
Jude 1,20

Denkanstoß: Elia und Elisa
Von Elia und Elisa kann man in den Königen lesen und geht es neutestamentarisch zusammengefasst wie folgt weiter:
Lk 1,17 Und er wird vor ihm her gehen im Geist und Kraft des Elia, zu bekehren die Herzen der Väter zu den Kindern und die Ungläubigen zu der Klugheit der Gerechten, zuzurichten dem Herr ein bereitet Volk. Mt 11,13+14 Denn alle Propheten und das Gesetz haben geweissagt bis auf Johannes. Und (so ihr's wollt annehmen) er ist Elia, der da soll zukünftig sein. Mr 9,13 Aber ich sage euch: Elia ist gekommen, und sie haben an ihm getan, was sie wollten, nach dem von ihm geschrieben steht. Mt 17,10-13 Und seine Jünger fragten ihn und sprachen: Was sagen denn die Schriftgelehrten, Elia müsse zuvor kommen? Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Elia soll ja zuvor kommen und alles zurechtbringen. Doch ich sage euch: Es ist Elia schon gekommen, und sie haben ihn nicht erkannt, sondern haben an ihm getan, was sie wollten. Also wird auch des Menschen Sohn leiden müssen von ihnen. Da verstanden die Jünger, daß er von Johannes dem Täufer zu ihnen geredet hatte.
Wie nun? Elia soll zukünftig sein? Johannes war schon geköpft worden! In 'Und wer kann widerlegen?' sind die Todestage von Johannes und Jesus datiert mit Pesach und einen Monat später Pesach Sheni. Aus jüdischer Überlieferung soll Elia vor dem Messias kommen. Das haben wir irgendwie vor gut 2.000 Jahren gehabt, doch wenn man diesem Jesus einen richtigen Umgang mit Possessiv- und Personalpronomen nicht abstreitet, man aus ihm also keinen Dorftrottel macht, dann redet er schon wieder von einem anderen und sagt weiterhin 'Elia soll zukünftig sein'.
Mt 26,27 + Mr 14,23 + Lk 20,20 berichten vom Kelch beim letzten Abendmahl des Jesus mit seinen Aposteln und Jüngern. Im Judentum geschieht das so: In einer Tasche liegen übereinander DREI ungesäuerte Brote, die den dreigliedrigen Leib ganz Israels verkörpern. Dazu gehört der Wein für den Kelch des Heils, von dem man in dieser Nacht VIER mal trinkt, ein Sinnbild für die stufenweise Errettung Israels. Und ein besonderer Weinkelch steht bereit für den Propheten Elia, den Vorboten des Messias.
1Co 11,26-29: Denn so oft ihr von diesem Brot esset und von diesem Kelch trinket, sollt ihr des Herrn Tod verkündigen, bis daß er kommt. Welcher nun unwürdig von diesem Brot isset oder von dem Kelch des Herrn trinket, der ist schuldig an dem Leib und Blut des Herrn. Der Mensch prüfe aber sich selbst, und also esse er von diesem Brot und trinke von diesem Kelch. Denn welcher unwürdig isset und trinket, der isset und trinket sich selber zum Gericht, damit, daß er nicht unterscheidet den Leib des Herrn.
Puuuh, nun muß man auch noch den Leib des Herrn unterscheiden, was ist was, wer ist wer! Elia oder Elisa? Johannes oder Jesus? Die eigentliche Papstkirche in Rom ist die San Giovanni. Was hat der Volksglaube der Kirche genommen?
Der Volksglaube ist mächtiger denn jede Kirche.

Denkanstoß: Gottesbild (nicht -bildnis)
Da hat es zuerst Gott den Allerhöchsten, wie geschrieben steht. Und des weiteren ist zu lesen: Jesus antwortete ihnen: Steht nicht geschrieben in eurem Gesetz: "Ich habe gesagt: Ihr seid Götter"? So er die Götter nennt, zu welchen das Wort geschah, und die Schrift kann doch nicht gebrochen werden, sprecht ihr denn zu dem, den der Vater geheiligt und in die Welt gesandt hat: "Du lästerst Gott", darum daß ich sage: Ich bin Gottes Sohn? (Joh 10,34-36). Nun muß man fragen, ob zu Johannes dem Täufer das Wort geschah. (Mt 21,25-27 und in Mr 11,30-33 und in Lk 20,4-8) Woher war die Taufe des Johannes? War sie vom Himmel oder von den Menschen? Da dachten sie bei sich selbst und sprachen: Sagen wir, sie sei vom Himmel gewesen, so wird er zu uns sagen: Warum glaubtet ihr ihm denn nicht? Sagen wir aber, sie sei von Menschen gewesen, so müssen wir uns vor dem Volk fürchten; denn sie halten alle Johannes für einen Propheten. Und sie antworteten Jesu und sprachen: Wir wissen's nicht. Da sprach er zu ihnen: So sage ich euch auch nicht, aus was für Macht ich das tue.
Mt 21,32 Johannes kam zu euch und lehrte euch den rechten Weg, und ihr glaubtet ihm nicht; aber die Zöllner und Huren glaubten ihm. Und ob ihr's wohl sahet, tatet ihr dennoch nicht Buße, daß ihr ihm darnach auch geglaubt hättet.
Joh 1,6 Es ward ein Mensch von Gott gesandt, der hieß Johannes.
Jesus übernahm die, die Johannes dem Täufer gefolgt waren, (Apg 1,22) von der Taufe des Johannes an bis auf den Tag, da er von ihnen genommen wurde. (Taufe: Lk 12,50 Aber ich muß mich zuvor taufen lassen mit einer Taufe; wie ist mir so bange, bis sie vollendet werde!)
Da der eine an Pesach und der andere an Pesach Sheni starb, muß bedacht werden, daß Jesus nun zur Rechten des Johannes sitzen könnte. Die Zwillingseigenschaften - auch was die astronomischen Ereignisse zu deren Lebzeiten anbelangt - sind mehr als auffallend. Das würde uns aus uralter Überlieferung das Sternbild der Zwillinge erklären. Und ich sage es jedem, der das hier liest: selbst mit dem gesamten Wissen unserer Zeit, ohne den Jünger, den er liebte, und seinen Datierungshilfen im NT aus dem Leben des Jesus, ich hätte es nie geschafft, an die Datierungen des Johannes zu kommen, braver Junge. Und er ist nun in seiner Ruhestätte und wartet auf den nächsten Jüngsten Tag wie denn geschrieben steht in Lk 21,28: ‚Wenn aber dieses anfängt zu geschehen, so sehet auf und erhebet eure Häupter, darum daß sich eure Erlösung naht.’
Mt 17,3 Und siehe, da erschienen ihnen Mose und Elia; die redeten mit ihm. Mr 9,4 Und es erschien ihnen Elia mit Mose und hatten eine Rede mit Jesu. Lk 9,30 Und siehe, zwei Männer redeten mit ihm, welche waren Mose und Elia.
Lk 9,33 Und es begab sich, da die von ihm wichen, sprach Petrus zu Jesu: Meister, hier ist gut sein. Lasset uns drei Hütten machen: dir eine, Mose eine und Elia eine. Und er wußte nicht, was er redete.
Und er wusste nicht, was er da redete ...

Denkanstoß: Ich sah wohl
Er sprach aber zu ihnen: Ich sah wohl den Satanas vom Himmel fallen als einen Blitz (Lk 10,18). Das bedeutet gemäß der weiteren Abläufe im NT, daß der Satan weiß, wann er aufzugeben hat (seine Brut aber macht ganz einfach weiter) und erklärt es, warum es dazu kommen kann: Es begab sich aber auf einen Tag, da die Kinder Gottes kamen und vor den Herrn traten, kam der Satan auch unter ihnen (Job 1,6).

Denkanstoß: Verflucht ist ...
Ga 3,13 Christus aber hat uns erlöst von dem Fluch des Gesetzes, da er ward ein Fluch für uns (denn es steht geschrieben: "Verflucht ist jedermann, der am Holz hängt!").
De 21,22+23 Wenn jemand eine Sünde getan hat, die des Todes würdig ist, und wird getötet, und man hängt ihn an ein Holz, so soll sein Leichnam nicht über Nacht an dem Holz bleiben, sondern du sollst ihn desselben Tages begraben, denn ein Gehenkter ist verflucht bei Gott, auf daß du dein Land nicht verunreinigst, das dir der Herr, dein Gott, gibt zum Erbe.

Denkanstoß: Fresser und Weinsäufer
Mt 11,19 Des Menschen Sohn ist gekommen, ißt und trinkt; so sagen sie: Siehe, wie ist der Mensch ein Fresser und ein Weinsäufer, der Zöllner und der Sünder Geselle! Und die Weisheit muß sich rechtfertigen lassen von ihren Kindern. Lu 7,34+35 Des Menschen Sohn ist gekommen, ißt und trinkt; so sagt ihr: Siehe, der Mensch ist ein Fresser und Weinsäufer, der Zöllner und Sünder Freund! Und die Weisheit muß sich rechtfertigen lassen von allen ihren Kindern.
De 21,20+21 und zu den Ältesten der Stadt sagen: Dieser unser Sohn ist eigenwillig und ungehorsam und gehorcht unsrer Stimme nicht und ist ein Schlemmer und ein Trunkenbold. So sollen ihn steinigen alle Leute der Stadt, daß er sterbe, und sollst also das Böse von dir tun, daß es ganz Israel höre und sich fürchte.

Denkanstoß: Pflug
Lk 9,62 Jesus aber sprach zu ihm: Wer seine Hand an den Pflug legt und sieht zurück, der ist nicht geschickt zum Reich Gottes.
De 4,32ff Denn frage nach den vorigen Zeiten, die vor dir gewesen sind, von dem Tage an, da Gott den Menschen auf Erden geschaffen hat ...
De 32,7 Gedenke der vorigen Zeit bis daher und betrachte, was er getan hat an den alten Vätern. Frage deinen Vater, der wird dir's verkündigen, deine Ältesten, die werden dir's sagen.
Ps 77,5+11 Ich denke der alten Zeit, der vorigen Jahre (eher: Zeiten). Darum gedenke ich an die Taten des Herrn; ja, ich gedenke an deine vorigen Wunder.

Denkanstoß: Brot brechen
Und es geschah, da er mit ihnen zu Tische saß, nahm er das Brot, dankte, brach's und gab's ihnen. Da wurden ihre Augen geöffnet, und sie erkannten ihn. Und er verschwand vor ihnen. Und sie erzählten ihnen, was auf dem Wege geschehen war und wie er von ihnen erkannt wäre an dem, da er das Brot brach. (Lk 24,30+31+35)
Wie pflegte er das Brot zu brechen?

Denkanstoß: töten 1
Ex 20,13 + De 5,17 sagen aus den 10 Geboten: Du sollst nicht töten.
Wenn man sich das mal näher anschaut, kommt man zu dem Ergebnis, daß 'zu Tode steinigen' auch töten ist und somit gegen das Gesetz aus den 10 Geboten verstößt. Im Hebräischen steht eigentlich nur ein Wort: ‚töten’ (und der Satz ist zu Ende).
Variante: Sie werden dich töten!
Lk 11, 49 Darum spricht die Weisheit Gottes: Ich will Propheten und Apostel zu ihnen senden, und derselben werden sie etliche töten und verfolgen.

Denkanstoß: töten 2
Re 2:23 und ihre Kinder will ich zu Tode schlagen. Und alle Gemeinden sollen erkennen, daß ich es bin, der die Nieren und Herzen erforscht; und ich werde geben einem jeglichen unter euch nach euren Werken.
Ex 20,13 + De 5,17 sagen aus den 10 Geboten: Du sollst nicht töten. Und nun kommt ‚der Sohn Gottes’ und sagt: ‚und ihre Kinder will ich zu Tode schlagen’.
Variante 1: Und ihre Kinder werden sich töten.
Variante 2: Und ihre Kinder wird sie töten.

Denkanstoß: Volksglaube
Etabliert hat sich u.a. mittlerweile, daß man nur an Jesus glauben muß - also in welcher Form auch immer - und schon würde es nach dem Tod direkt nach oben und rauf auf den Thron gehen, so als wäre der Thron da oben eine lange Bank. Lesen kann man, daß Jesus zu Rechten Gottes sitzt; sonst sitzt da keiner. Es hat sich eingebürgert, ‚an’ Jesus zu glauben. Das ist auch am einfachsten - ihm zu glauben jedoch viel schwieriger und steht geschrieben in Ge 15,6 ‚Abram glaubte dem Herrn, und das rechnete er ihm zur Gerechtigkeit’ und in Jas 2,23 und ist die Schrift erfüllt, die da spricht: "Abraham hat Gott geglaubt, und das ist ihm zur Gerechtigkeit gerechnet," und er ward ein Freund Gottes geheißen.
Da steht nicht, daß Abraham an Gott glaubte, sondern: er glaubte ihm (und ging aus und wußte nicht wo er hinkäme (Heb 11,8)).

Denkanstoß: Marienkult
Aus dem Studium des letzten Jüngsten Tages erkennt man, daß alle, die nach Jesus gestorben sind, unter der Erde liegen und auf den nächsten Jüngsten Tag warten. Daß Maria, die Mutter Jesu, nach Jesus gestorben sein muß, liest man in Apg 1,14. Die Marienverehrung hat ihre Wurzeln zu Beginn des 5ten Jahrhunderts, doch gab es bereits lange vor dem Christentum Mutter-Gottes-Verehrungen in verschiedenen Religionen. Erst 1950 entstand das Dogma der leiblichen Aufnahme Mariens in den Himmel.
Der Volksglaube ist mächtiger denn jede Kirche.

Denkanstoß: Stämme
Das, was zu Zeiten Jesu als das Land Sebulon und das Land Naphthali gedeutet gewesen sein mag, sind heutzutage Juda und Ephraim, denn Gott hat die Welt geschaffen und nicht nur dieses Israel im Nahen Osten.

Denkanstoß: widersprechen
„Es steht daher jedermann frei, mir zu widersprechen.“ - so hat es B16 in seinem Buch ‚Jesus von Nazareth’ formuliert und soll es also auch geschehen.
Zitat aus dem Vorwort: „Seit den 50-er Jahren änderte sich die Situation. Der Riss zwischen dem "historischen Jesus" und dem "Christus des Glaubens" wurde immer tiefer, beides brach zusehends auseinander. Was aber kann der Glaube an Jesus den Christus, an Jesus den Sohn des lebendigen Gottes bedeuten, wenn eben der Mensch Jesus so ganz anders war, als ihn die Evangelisten darstellen und als ihn die Kirche von den Evangelien her verkündigt? Die Fortschritte der historisch-kritischen Forschung führten zu immer weiter verfeinerten Unterscheidungen zwischen Traditionsschichten, hinter denen die Gestalt Jesu, auf den sich doch der Glaube bezieht, immer undeutlicher wurde, immer mehr an Kontur verlor.“ (Zitat Ende)
Dazu kurz folgendes:
a.1. der ‚historische Jesus muß nicht identisch sein mit dem Christus des Glaubens, weil dazwischen nicht der Glaube des Jesus beachtet wird und schon mal gar nicht, daß Glaube gerichtet ist auf die Zukunft. a.2. Die Wirkenszeit des Jesus ist - zumeist gehalten für die Jahre 30-33nC - reduziert worden auf drei Jahre, was überhaupt nicht stimmen muß und auch nicht stimmen kann, denn a.3. es bedarf, sich in geradezu biblisch-christlicher Tradition zuerst mit dem König von Babylon und anschließend und dann auch parallel mit der Tochter Babels bis zur Eskalation in die Wolle zu bekommen. Und das obligatorische Suchen nach Gott und die damit verbundene Bußzeit des Jesus werden überhaupt nicht betrachtet.
b.1. Daraus ergibt sich, daß der Mensch Jesus gar nicht so anders gewesen sein muß, als ihn die Evangelisten darstellten, sondern daß dieser Jesus in der Vergangenheit verherrlichend reduziert wurde, ihn aber die Wissenschaft mehr und mehr historisch wieder entfaltet, was aber wiederum in Konflikt gerät mit dem Volks/Glauben, der b.2. besonders in der Vergangenheit und durch die frühen Abschreiber zu Änderungen im Text des NT geführt hat. Hier ist insbesondere und beispielsweise zu prüfen, wie oft im Laufe der Zeit aus einem Singular ein Plural gemacht wurde, um möglichst viele Christengenossen zu machen. b.3. Aus solchen und weiteren Textänderungen des NT entsteht heutzutage der Eindruck, der/die Verfasser der Evangelien wären Lügner gewesen (und so kommt es auch im Vorwort zu B16’s ‚Jesus von Nazareth’ heraus) - führt man aber die Texte wieder zu einer runden Geschichte zurück, so waren sie es nicht: wer auch immer urschriftlich das Wort Gottes niederschreibt, der wird auch bemüht sein, ihn nicht zum Lügner zu machen; alles andere ließe einen Schreiber ja auch ein fatales Ergebnis im Gericht erwarten. Der Glaube der/des Evangelisten in den Evangelien muß also nicht identisch sein mit dem Glauben der Kirchen von den Evangelien (und kann es auch nicht); zu viele Textänderungen haben das mit sich gebracht.
c. Wer sich einzig und allein auf die Gestalt Jesu im Glauben bezieht, der beschränkt die Verheißung und setzt sie gar außer Kraft und hat den Sinn der Schrift nicht erfaßt, denn Mt 5,18: Denn ich sage euch wahrlich: Bis daß Himmel und Erde zergehe, wird nicht zergehen der kleinste Buchstabe noch ein Tüttel vom Gesetz, bis daß es alles geschehe.
Die Schrift muß erfüllt werden, jeder Tüttel, der da steht.

Denkanstoß: Wahrer katholischer Glaube
Und wäre die evangelische Kirche vor der katholischen Kirche gewesen, so müßte man es wohl heutzutage ‚wahrer evangelischer Glaube’ nennen. So aber ist, daß die katholische Kirche der Stamm (nicht die Wurzel, 1Jo 2,19) ist, von der aufgrund von Spaltungen aus irdischen Glaubensgründen (Übersetzung/Interpretation) wie nach dem Fällen einer Kirsche viele unterirdisch verlaufende Wurzeln zu noch mehr neuen Trieben und folglich Bäumen aufgegangen sind, die allesamt von der Ursprungswurzel ausgegangen zu sein glauben, aber eigentlich nichts mehr mit ihr zu tun haben: jeder folgt seinen eigenen irdischen Glaubensgelüsten und interpretiert und reduziert die Schrift, wie er sie gerade braucht. Daher ist die Rückführung der Texte der Bibel an die Originalinhalte um so wichtiger (1Jo 2,19). Nostradamus hat diesen Begriff ‚wahrer katholischer Glaube’ einmal geprägt (und ich ihn geprüft), Luther hat ihn in seine Übersetzung einfließen lassen und die Disziplin ‚Textkritik’ sollte sich diesen Begriffs mal vorbehaltlos annehmen: es ist ein himmlisches Buch, die Bibel, kein irdisches - also sollte sie auch vor dem Versuch einer Übersetzung himmlisch verstanden werden, nicht irdisch.

Denkanstoß: Geist der Wahrheit
„den Geist der Wahrheit, welchen die Welt nicht kann empfangen; denn sie sieht ihn nicht und kennt ihn nicht.“ (Joh 14,17)
Kann sie ihn nicht empfangen, kann sie ihn nicht empfangen!, denn sie sieht ihn nicht und sie kennt ihn nicht.
Joh 14:17 den Geist der Wahrheit, welchen die Welt nicht kann empfangen; denn sie sieht ihn nicht und kennt ihn nicht. Ihr aber kennet ihn; denn er bleibt bei euch und wird in euch sein (wegen Joh 13,7+20 eher: Ihr aber werdet ihn erkennen; welcher bei euch bleiben wird und wird in euch sein)
Joh 15:26 Wenn aber der Tröster kommen wird, welchen ich euch (oder: ‚euch’ nicht im Urtext) senden werde vom Vater, der Geist der Wahrheit, der vom Vater ausgeht, der wird zeugen von mir.
Joh 16:13 Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, kommen wird, der wird euch (eher: sie) in alle Wahrheit leiten. Denn er wird nicht von sich selber reden; sondern was er hören wird, das wird er reden, und was zukünftig ist, wird er euch (eher: ihnen oder ‚euch’ nicht im Urtext) verkünden.
1Jo 4:6 Wir sind von Gott, und wer Gott erkennt, der hört uns; welcher nicht von Gott ist, der hört uns nicht. Daran erkennen wir den Geist der Wahrheit und den Geist des Irrtums.

Denkanstoß: Tröster
Joh 14:16 Und ich will den Vater bitten, und er soll euch einen andern Tröster geben, daß er bei euch bleibe ewiglich:
Joh 14:26 Aber der Tröster, der Heilige Geist, welchen mein Vater senden wird in meinem (eher: seinem, siehe Joh 5,43) Namen, der wird euch (eher: sie) alles lehren und euch (eher: sie) erinnern alles des, das ich euch gesagt habe.
Joh 15:26 Wenn aber der Tröster kommen wird, welchen ich euch (eher: ihnen oder ‚euch’ nicht im Urtext) senden werde vom Vater, der Geist der Wahrheit, der vom Vater ausgeht, der wird zeugen von mir.
Joh 16:7 Aber ich sage euch die Wahrheit: es ist euch gut, daß ich hingehe. Denn so ich nicht hingehe, so kommt der Tröster nicht zu euch; so ich aber gehe, will ich ihn zu euch senden.
So Jesus von einem anderen Tröster redet, muß er sich auch als Tröster gesehen haben.

Denkanstoß: ein Hirte
Joh 10:16 Und ich habe noch andere Schafe, die sind nicht aus diesem Stalle; und dieselben muß ich herführen, und sie werden meine Stimme hören, und wird eine Herde und ein Hirte werden.
Seine Stimme gehört? Eine Herde geworden? Ein Hirte geworden?

Denkanstoß: Limbus Infantium
Die aus dem Mittelalter stammende Vorstellung, nicht getaufte Kinder/Säuglinge würden auch nicht in den Himmel kommen, ist nun revidiert worden. Der Generalsekretär der zuständigen Kommission erklärt, daß es viele Gründe für die Hoffnung gäbe, daß diese Babys erlöst werden, es aber keine Gewissheit gäbe, nur Hoffung.
Der Vatikan hat damit die Vorhölle abgeschafft, die Vorstellung dessen sei zu streng (vergl. "Sie werden alle von Gott gelehrt sein." – da hat man wohl zumindest im Mittelalter so einiges verpasst ...) und steht geschrieben:
Wo viel Worte sind, da geht's ohne Sünde nicht ab; wer aber seine Lippen hält, ist klug. (Pr 10,19)
Nach bisheriger Vorstellung konnten ungetauft gestorbene Kinder nicht in den Himmel kommen ... aber viele Worte machen konnten sie auch nicht. Nun kommen diese Kinder nach der noch nicht revidierten Vorstellung gleich in den Himmel bzw. ins Paradies und müssen noch nicht einmal auf den Jüngsten Tag warten. Weiterhin gilt, daß die Taufe die Aufnahme in die Kirche einleitet ... sie befreit nicht, um den sogenannten Fleck der Erbsünde abzuwaschen.
1Co 10,1-6: Ich will euch aber, liebe Brüder, nicht verhalten, daß unsre Väter sind alle unter der Wolke gewesen und sind alle durchs Meer gegangen und sind alle auf Mose getauft (Anm.: !!!) mit der Wolke und dem Meer und haben alle einerlei geistliche Speise gegessen und haben alle einerlei geistlichen Trank getrunken; sie tranken aber vom geistlichen Fels, der mitfolgte, welcher war Christus. Aber an ihrer vielen hatte Gott kein Wohlgefallen; denn sie wurden niedergeschlagen in der Wüste. Das ist aber uns zum Vorbilde geschehen, daß wir nicht uns gelüsten lassen des Bösen, gleichwie jene gelüstet hat.
Wann also beginnt Sünde?

Denkanstoß: Vorhölle
Es begab sich aber auf einen Tag, da die Kinder Gottes kamen und vor den Herrn traten, kam der Satan auch unter ihnen. Der Herr aber sprach zu dem Satan: Wo kommst du her? Satan antwortete dem Herrn und sprach: Ich habe das Land umher durchzogen. Der Herrn sprach zu Satan: Hast du nicht achtgehabt auf meinen Knecht Hiob? Denn es ist seinesgleichen nicht im Lande, schlecht und recht, gottesfürchtig und meidet das Böse. (Hiob 1,6-8) und: Ich weiß, was du tust und wo du wohnst, da des Satans Stuhl ist; und hältst an meinem Namen und hast meinen Glauben nicht verleugnet auch in den Tagen, in welchen Antipas, mein treuer Zeuge, bei euch getötet ist, da der Satan wohnt. (Re 2,13) und: Seid nüchtern und wachet; denn euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, welchen er verschlinge. (1Pe 5:8)
Eher ist davon auszugehen, daß (der Begriff) die Vorhölle auf Erden zu finden ist.

Denkanstoß: Erbsünde
Die Erbsünde wird zurückgeführt auf den Sündenfall Adams (und seiner Eva), weil sie von dem Baum der Erkenntnis ‚des Guten und des Bösen’ naschten, der klug macht/e und erkennen ließ/läßt den Unterschied zwischen gut und böse.
Hat Jesus den Unterschied ‚des Guten und des Bösen’ gekannt? und steht geschrieben über die Schlange:
Ge 3,4 Da sprach die Schlange zum Weibe: Ihr werdet mitnichten des Todes sterben.
Ge 3, 22 Und Gott der Herr sprach: Siehe, Adam ist geworden wie unsereiner (Anm.: !!!) und weiß, was gut und böse ist. Nun aber, daß er nicht ausstrecke seine Hand und breche auch von dem Baum des Lebens und esse und lebe ewiglich!
Re 2,7 Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt: Wer überwindet, dem will ich zu essen geben vom Holz (typisch Luther: xulon = Baum, denn xulon = Holz bringt keine eßbare Frucht hervor) des Lebens, das im Paradies Gottes ist.
Lebt Jesus ewiglich?
So schlimm kann das Zeug nicht sein, das da wächst im Garten Gottes!
Mt 10:16 Siehe, ich sende euch wie Schafe mitten unter die Wölfe; darum seid klug wie die Schlangen und ohne Falsch wie die Tauben.

Denkanstoß: Parallelstellen
Zumeist handelt es sich in den gängigen Bibeln nur um ein Angebot, das angenehm zu lesen ist - ein voller Umfang wird nicht berücksichtigt.

Denkanstoß: Lamm Gottes
Und der Priester soll's weben samt den Erstlingsbroten vor dem Herrn; die sollen samt den zwei Lämmern dem Herrn heilig sein und dem Priester gehören. (Le 23,20)
Die Lehre kennt heute nur ein Lamm.

Denkanstoß: Geschlecht
Dieses Geschlecht wird nicht vergehen, bis daß dies alles geschehe – meine Worte werden vergehen, aber nicht bei diesem Geschlecht. (in Anlehnung an Mt 24,34+35, Mr 13,30+31, Lk 21,32+33)

Denkanstoß: Thora – Thura
Thora = Gesetz, Thura übersetzt aus dem Grch. mit Tür
Joh 10,7 Da sprach Jesus wieder zu ihnen: Wahrlich, wahrlich ich sage euch: Ich bin die Tür zu den Schafen.
Joh 10,9 Ich bin die Tür; so jemand durch mich eingeht, der wird selig werden und wird ein und aus gehen und Weide finden.
Re 3,8 Ich weiß deine Werke. Siehe, ich habe vor dir gegeben eine offene Tür, und niemand kann sie zuschließen; denn du hast eine kleine Kraft, und hast mein Wort behalten und hast meinen Namen nicht verleugnet.

Denkanstoß: Irrtümer
Darum wird ihnen Gott kräftige Irrtümer senden, daß sie glauben der Lüge. (2Th 2,11)
Von Gott steht geschrieben, daß nur er gut ist (Mt 19,17 + Mr 10,18 + Lk 18,19) und niemand versucht (Jas 1,13) und, und, und ... und doch soll er Irrtümer zur Förderung der Lüge senden?!
Variante: Darum wird ihnen der Satan kräftige Irrtümer senden, daß sie glauben der Lüge.
Parallelstelle: Ihr seid von dem Vater, dem Teufel, und nach eures Vaters Lust wollt ihr tun. Der ist ein Mörder von Anfang und ist nicht bestanden in der Wahrheit; denn die Wahrheit ist nicht in ihm. Wenn er die Lüge redet, so redet er von seinem Eigenen; denn er ist ein Lügner und ein Vater derselben. (Joh 8,44)

Denkanstoß: Nymphas
Nymphas übersetzt heißt Bräutigam. Aber welcher Vater würde seinen Sohn Bräutigam nennen, welche Mutter?
Grüßet die Brüder zu Laodizea (vergl. Re 3,14) und den Nymphas und die Gemeinde in seinem Hause. (Col 4,15)
Mt 25,10 Und da sie hingingen, zu kaufen, kam der Bräutigam; und die bereit waren, gingen mit ihm hinein zur Hochzeit, und die Tür ward verschlossen.
Lu 13,25 Von dem an, wenn der Hauswirt aufgestanden ist und die Tür verschlossen hat, da werdet ihr (eher: sie) dann anfangen draußen zu stehen und an die Tür klopfen und sagen: Herr, Herr, tu uns auf! Und er wird antworten und zu euch (eher: ihnen) sagen: Ich kenne euch nicht, wo ihr her seid?

Denkanstoß: des Nymphas’ Widersacher
Lasset euch niemand verführen in keinerlei Weise; denn er (Anm: d.i. der Bräutigam) kommt nicht, es sei denn, daß zuvor der Abfall komme und offenbart werde der Mensch der Sünde, das Kind des Verderbens, der da ist der Widersacher und sich überhebt über alles, was Gott oder Gottesdienst heißt, also daß er sich setzt in den Tempel Gottes als ein Gott und gibt sich aus, er sei Gott. Gedenket ihr nicht daran, daß ich euch solches sagte, da ich noch bei euch war? Und was es noch aufhält, wisset ihr (Anm.: d.i. die Zeit), daß er offenbart werde zu seiner Zeit. Denn es regt sich bereits das Geheimnis der Bosheit, nur daß, der es jetzt aufhält (Anm.: d.i. der Satan), muß hinweggetan werden; und alsdann wird der Boshafte offenbart werden, welchen der Herr umbringen wird mit dem Geist seines Mundes und durch die Erscheinung seiner Zukunft ihm ein Ende machen, ihm, dessen Zukunft geschieht nach der Wirkung des Satans mit allerlei lügenhaftigen Kräften und Zeichen und Wundern und mit allerlei Verführung zur Ungerechtigkeit unter denen, die verloren werden, dafür daß sie die Liebe zur Wahrheit nicht haben angenommen, auf daß sie selig würden. Darum wird ihnen Gott (eher: der Satan, s. 2Th 2,9) kräftige Irrtümer senden, daß sie glauben der Lüge, auf daß gerichtet werden alle, die der Wahrheit nicht glauben, sondern haben Lust an der Ungerechtigkeit. (2Th 2,3-12)

Denkanstoß: Vater unser (Mt 6 + Lk 11)
Darum sollt ihr also beten: Unser Vater in dem Himmel!
Dein Name werde geheiligt. (Also ist sein Name noch nicht geheiligt)
Dein Reich komme. (Also ist sein Reich noch nicht gekommen)
Dein Wille geschehe auf Erden wie im Himmel. (Also ist sein Wille noch nicht geschehen)
Unser täglich Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld, wie wir unseren Schuldigern vergeben.
Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Übel.
Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.
Nun steht aber geschrieben, daß die Stunde der Versuchung kommen wird ... (Re 3,10)

Denkanstoß: Vater unser (Sicht Jesu)
Mein Vater im Himmel!
Dein Name werde geheiligt. (Also ist sein Name noch nicht geheiligt)
Dein Reich komme. (Also ist sein Reich noch nicht gekommen)
Dein Wille geschehe auf Erden wie im Himmel. (Also ist sein Wille noch nicht geschehen)
Mein täglich Brot gib mir heute.
Und vergib mir meine Schuld, wie ich meinen Schuldigern vergebe.
Und bewahre mich vor der Versuchung und erlöse von dem Übel.
Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.
Und steht geschrieben, daß die Versuchung über ihn kam.
Aber: Jas 1,13 Niemand sage, wenn er versucht wird, daß er von Gott versucht werde. Denn Gott kann nicht versucht werden zum Bösen, und er selbst versucht niemand.

Denkanstoß: Gassen
Er wird nicht schreien noch rufen, und seine Stimme wird man nicht hören auf den Gassen. (Jes 42,2)
Haben Johannes dT und Jesus auf den Gassen gelehrt?

Denkanstoß: die Toten ihre Toten
Da das kein Christkirchlicher erklären konnte, obwohl das ja nun wirklich offensichtlich ist:
Mt 8,21+22 Und ein anderer unter seinen Jüngern sprach zu ihm: Herr, erlaube mir, daß ich hingehe und zuvor meinen Vater begrabe. Aber Jesus sprach zu ihm: Folge du mir und laß die Toten ihre Toten begraben!
Lk 9,59+60  Und er sprach zu einem andern: Folge mir nach! Der sprach aber: Herr, erlaube mir, daß ich zuvor hingehe und meinen Vater begrabe. Aber Jesus sprach zu ihm: Laß die Toten ihre Toten begraben; gehe du aber hin und verkündige das Reich Gottes!
Man muß dazu sehen:
Mt 13,11 Er antwortete und sprach: Euch ist es gegeben, daß ihr das Geheimnis des Himmelreichs verstehet; diesen aber ist es nicht gegeben. (Textkritik: ‚Euch wird es gegeben’, denn es steht geschrieben: Joh 13,7 Jesus antwortete und sprach zu ihm: Was ich tue, das weißt du jetzt nicht; du wirst es aber hernach erfahren. (Und gläubig sprachen die Apostel auch erst nach der Kreuzigung!!))
Mt 23,13 ...'und die hinein wollen, laßt ihr nicht hineingehen.'
Lk 11,52 ...'und wehret denen, die hinein wollen.'
Also begraben die dem Tod geweihten die dem Tod geweihten und machen die anderen anderes.

Denkanstoß: Nikolaiten
Re 2,6 Aber das hast du, daß du die Werke der Nikolaiten hassest, welche ich auch hasse.
Re 2,15 Also hast du auch, die an der Lehre der Nikolaiten halten: das hasse ich.
Nikolaiten übersetzt bedeutet soviel wie ‚Tötung des Volkes’.
Textkritik: ‚welche ich auch hasse’ steht im Gegensatz zu (beispielsweise) Mt 5,44, steht aber nicht im Gegensatz zu ‚welche mich auch hassen’.

Denkanstoß: Sekten
Innerhalb der christkirchlichen Vereinigungen werden immer die der anderen christkirchlichen Vereinigung Sekten genannt, ohne zu betrachten, daß die eigene christkirchliche Vereinigung eine Sekte sein kann.

Denkanstoß: Evolution
Sie hat ganz normal stattgefunden. Und als denen (Plural) da oben die Sünden auf Erden zum Himmel stanken, kam zuerst Adam.

Denkanstoß: Genesis 1
Sie hat ganz normal stattgefunden und/oder findet ganz normal statt.
Mt 5,18 Denn ich sage euch wahrlich: Bis daß Himmel und Erde zergehe, wird nicht zergehen der kleinste Buchstabe noch ein Tüttel vom Gesetz, bis daß es alles geschehe.
Lu 16,17 Es ist aber leichter, daß Himmel und Erde vergehen, denn daß ein Tüttel am Gesetz falle.
Das Gesetz bezeichnet das Wort Gottes, also auch die Genesis innerhalb der Evolution.

Denkanstoß: von Ewigkeit zu Ewigkeit
Das sind schon mal zwei.

Denkanstoß: Genesis 2
Die Schrift unterscheidet die Menschheit nach Menschen und Leuten, die Übersetzung jedoch nicht. Und so gibt es einen aus der Menschheit, der nach den Bäumen kam, nämlich am 6./7. Tag (Ge 1,11-31), und einen aus der Menschheit, der vor den Bäumen war (Ge 2,5-7). Also nimmt der da oben aus den Leuten und macht aus ihnen Menschen.
Und wie der Sohn, so auch der Vater:
Joh 3,13: Und niemand fährt gen Himmel, denn der vom Himmel herniedergekommen ist, nämlich des Menschen Sohn, der im Himmel ist.
Joh 3,31: Der von obenher kommt, ist über alle. Wer von der Erde ist, der ist von der Erde und redet von der Erde. Der vom Himmel kommt, der ist über alle
Joh 6,38: Denn ich bin vom Himmel gekommen, nicht daß ich meinen Willen tue, sondern den Willen des, der mich gesandt hat.
Joh 6,51: Ich bin das lebendige Brot, vom Himmel gekommen. Wer von diesem Brot essen wird, der wird leben in Ewigkeit. Und das Brot, das ich geben werde, ist mein Fleisch, welches ich geben werde für das Leben der Welt.
Abgesehen von dem Wort 'niemand', ist hier die Auffälligkeit, nämlich daß des Menschen Sohn auf Erden war, als er diese Worte sprach - wie kann er denn im Himmel sein?
Und Adam und Eva zeugten Kain und Abel. Kain erschlug den Abel. Und was machte er dann? Da nahm er sich ein Weib. Ja, wo hat er die denn her gehabt?!

Denkanstoß: 3762/61 vC
Nach der jüdischen Tradition die Zeit der Erschaffung der Welt und glaubt ein großer Teil der christkirchlichen Welt an die Richtigkeit dieser Annahme. Zum ersten Mal erschien eine Grundlage dessen im Talmud des 5. Jahrhundert unserer Zeitrechnung, indem das 400ste Jahr nach der Zerstörung des zweiten Tempels mit dem Jahr 4231 (471/470nC) nach der Erschaffung der Welt gleichgesetzt wurde. Zwar gab es mehrere Berechnungen, die die Erschaffung der Welt zwischen 3762vuZ und 3758vuZ meinten, doch einigte man sich schließlich auf 3762/61 – das ist nun so seit dem 11. Jahrhundert.
Fakt ist, daß man sich das nach bestem Wissen der damaligen Zeit hat einfallen lassen.
Der christkirchliche Kalender wird gerechnet mit der Zeit nach Christi Geburt und beginnt am 01. Januar des Jahres 1, einem Samstag (oder aus jüdischer Tradition Vayechi, übersetzt: ‚er lebte’).
Fakt ist, daß man sich das nach bestem Wissen der damaligen Zeit hat einfallen lassen.
Es gab noch ein byzantinisches oder griechisches Schöpfungsdatum, das Geschichtsschreiber auf den 01. September 5509vuZ festsetzten und welches sogar bis um 1700nC in Teilen dieser Welt als richtig angenommen wurde.
Fakt ist, daß man sich das nach bestem Wissen der damaligen Zeit hat einfallen lassen.
Ein alexandrinisches Erschaffungsdatum gab es auch: 29. August 5493vuZ.
Fakt ist, daß man sich das nach bestem Wissen der damaligen Zeit hat einfallen lassen.

Denkanstoß: Israel im Nahen Osten
600.000 Mann (ohne Frauen, Kinder, Pöbelvolk und Viehzeug gerechnet) zogen von Ägypten aus. (Ex 12,37+38) Man muß sich das mal vorstellen: 600.000 Mann, Frauen nicht gerechnet, Kinder nicht gerechnet, Pöbelvolk nicht gerechnet und all das Viehzeug auch nicht ... 40 Jahre lang ... und zwischen Gosen und sagen wir mal dem heutigen Jerusalem sind es vielleicht 550km Luftlinie. Demnach hätten sie im Schnitt 13,75km/Jahr geschafft, 37 Meter pro Tag. 600.000 Mann, ein Riesenheer, Frauen, Kinder, Pöbelvolk, Viehzeug, das ernährt werden will, das alles kaputt tritt, was da wächst. Man muß sich das mal vorstellen.

Denkanstoß: Bücher Mose
Das Gesetz Gottes ist ein prophetisches Ablaufgesetz – und zu bestimmten Zeiten wird der da oben halt aktiv. Mittlerweile werden die 5 Bücher Mose als Geschichtsbücher abgetan und die Propheten, die in den Büchern Mose forschten und sie verdeutlichten, nicht mehr beachtet.
Lk 24,27 Und fing an von Mose und allen Propheten und legte ihnen alle Schriften aus, die von ihm gesagt waren.
Lk 24,44 Er sprach aber zu ihnen: Das sind die Reden, die ich zu euch sagte, da ich noch bei euch war; denn es muß alles erfüllet werden, was von mir geschrieben ist im Gesetz Mose's, in den Propheten und in den Psalmen.
Ro 13,10 Denn Liebe tut dem Nächsten nichts Böses. So ist nun die Liebe des Gesetzes Erfüllung.
Die Schrift (d.i. das Gesetz) muß erfüllt werden, jeder Tüttel, der da steht.
Lu 13:32  Und er sprach zu ihnen: Gehet hin und saget diesem Fuchs: Siehe, ich treibe Teufel aus und mache gesund heut und morgen, und am dritten Tage werde ich ein Ende nehmen. (Typisch, denn quasi übermorgen hat es kein Ende mit ihm genommen)

Denkanstoß: Jerusalem
Im Griechischen des Neuen Testaments hat es davon zwei, ein Hierosoluma und ein Hierousalem - sie werden nicht unterschieden, sondern beide mit Jerusalem übersetzt.

Denkanstoß: Ewiges Leben 1
Und siehe, einer trat zu ihm und sprach: Guter Meister, was soll ich Gutes tun, daß ich das ewige Leben möge haben? (Mt 19,16)
Die Antwort Jesu war: Er aber sprach zu ihm: Was heißest du mich gut? Niemand ist gut denn der einige Gott. Willst du aber zum Leben eingehen, so halte die Gebote.
Daraufhin wurde ein Teil der 10 Gebote aufgezählt.
Wenn jedoch ausreichen würde, sich auf die 10 Gebote zu beschränken und dafür das ewige Leben zu erhalten, dann hätte Jesus garnicht auftreten brauchen.
Also muß man sich fragen, was Gebote denn noch sein können.
Und hier kommt wieder die Erfüllung der Schrift zum Tragen - sie ist geboten, erfüllt zu werden - denn es steht außer Frage, daß Jesus offensichtlich zumindestens aus dem Buch der Könige erfüllt hat wie auch Johannes dT. (sintemal vor Gott nicht, die das Gesetz hören, gerecht sind, sondern die das Gesetz tun, werden gerecht sein. (Ro 2:13) und: Wir wissen aber, daß, was das Gesetz sagt, das sagt es denen, die unter dem Gesetz sind, auf daß aller Mund verstopft werde und alle Welt Gott schuldig sei (Ro 3:19)

Denkanstoß: Ewiges Leben 2
Da sprach Petrus: Siehe, wir haben alles verlassen und sind dir nachgefolgt. Er aber sprach zu ihnen: Wahrlich ich sage euch: Es ist niemand, der ein Haus verläßt oder Eltern oder Brüder oder Weib oder Kinder um des Reiches Gottes willen, der es nicht vielfältig wieder empfange in dieser Zeit, und in der zukünftigen Welt das ewige Leben. (Lk 18,28-30)
Dein Reich komme. (Also ist sein Reich noch nicht gekommen) (Mt 6 + Lk 11)

Denkanstoß: Ewiges Leben 3
Wer an den Sohn glaubt (eher: ‚wer dem Sohn glaubt’, wie gleich mit ‚Wer dem Sohn nicht glaubt’ hervorgeht) der hat das ewige Leben. Wer dem Sohn nicht glaubt, der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt über ihm. (Joh 3,36)
Das hat nun schon mal was mit ‚sehen’ zu tun.

Denkanstoß: Ewiges Leben 4
Denn das ist der Wille des, der mich gesandt hat, daß, wer den Sohn sieht und glaubt an ihn (eher: glaubt ihm), habe das ewige Leben; und ich werde ihn auferwecken am Jüngsten Tage. (Joh 6,40)
sehen – glauben – Singular

Denkanstoß: Ewiges Leben 5
Das ist aber das ewige Leben, daß sie dich, der du allein wahrer Gott bist, und den du gesandt hast, Jesum Christum, erkennen. (Joh 17,3)
(Jesus Christum kann nur ein früher Abschreiberzusatz sein, da Jesus diese Worte selber gesprochen hat)
In jeder Religion hat es einen oder mehrere Götter. Verwunderlich also ist, daß ein wahrer Gott erkannt werden soll, was sich nach einem Gott anhört, der irgendwie nicht erkannt wurde.

Denkanstoß: ewige Pein
Mt 25,41-46 Dann wird er auch sagen zu denen zur Linken: Gehet hin von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das bereitet ist dem Teufel und seinen Engeln! Ich bin hungrig gewesen, und ihr habt mich nicht gespeist. Ich bin durstig gewesen, und ihr habt mich nicht getränkt. Ich bin ein Gast gewesen, und ihr habt mich nicht beherbergt. Ich bin nackt gewesen, und ihr habt mich nicht bekleidet. Ich bin krank und gefangen gewesen, und ihr habt mich nicht besucht. Da werden sie ihm antworten und sagen: Herr, wann haben wir dich gesehen hungrig oder durstig oder als einen Gast oder nackt oder krank oder gefangen und haben dir nicht gedient? Dann wird er ihnen antworten und sagen: Wahrlich ich sage euch: Was ihr nicht getan habt einem unter diesen Geringsten, das habt ihr mir auch nicht getan. Und sie werden in die ewige Pein gehen, aber die Gerechten in das ewige Leben.
Jesus spricht von einem, den er 'er' nennt und meint also jemand anderen.
Die Aufzählung ist eher in Richtung Mt 10,42 zu sehen, wo geschrieben steht: Und wer dieser Geringsten einen nur mit einem Becher kalten Wassers tränkt in eines Jüngers Namen, wahrlich ich sage euch: es wird ihm nicht unbelohnt bleiben.

Denkanstoß: der neue Name
Re 3,12 Wer überwindet, den will ich machen zum Pfeiler in dem Tempel meines Gottes, und er soll nicht mehr hinausgehen; und will auf ihn schreiben den Namen meines Gottes und den Namen des neuen Jerusalem, der Stadt meines Gottes, die vom Himmel herniederkommt von meinem Gott, und meinen Namen, den neuen.
Re 3,8 Ich weiß deine Werke. Siehe, ich habe vor dir gegeben eine offene Tür, und niemand kann sie zuschließen; denn du hast eine kleine Kraft, und hast mein Wort behalten und hast meinen Namen nicht verleugnet.
Was ist das für ein neuer Name? Was ist das, den Namen nicht zu verleugnen?

Denkanstoß: Religionsstifter
Jesus war keiner, er machte das Wort Gottes nur deutlicher. Mohammed war keiner, er machte das Wort Gottes nur deutlicher. Luther war keiner, er machte das Wort Gottes nur deutlicher. Und so weiter.
Welcher Religion gehört Gott der Allerhöchste an?

Denkanstoß: Jesu Kinder

(Was die Alten in Rom noch wußten) Das Foto entstand in der eigentlichen Kirche des Papstes als Bischof von Rom, der Patriarchalbasilika San Giovanni in Laterano. Es zeigt Jesus mit 9 Aposteln und 2 Jüngern, welche die beiden kleinen sind, Johannes und Jakobus. Geradezu religiöse Pflicht ist es im Judentum, zumindest einen Jungen und ein Mädchen zu zeugen.
Joh 19,27 Darnach spricht er zu dem Jünger: Siehe, das ist deine Mutter! Und von der Stunde an nahm sie der Jünger zu sich.
Darnach spricht er zu dem Jünger: Siehe, das ist deine Mutter! Und von der Stunde an nahm sie den Jünger zu sich.

Denkanstoß: der Narr

(Was die Alten in Rom noch wußten) Das Foto entstand in der Peters-Kirche zu Rom (Vatikan). Es zeigt einen, der wie irre die Augen verdreht, auf den gezeigt wird und von dem einer in dem schlauen Buch lesen kann.
Wer aber sagt: Du Narr! der ist des höllischen Feuers schuldig. (Mt 5,22)

Denkanstoß: Bischof
1Ti 3,2-5 Es soll aber ein Bischof unsträflich sein, eines Weibes Mann, nüchtern, mäßig, sittig, gastfrei, lehrhaft, nicht ein Weinsäufer, nicht raufen, nicht unehrliche Hantierung treiben, sondern gelinde, nicht zänkisch, nicht geizig, der seinem eigenen Hause wohl vorstehe, der gehorsame Kinder habe mit aller Ehrbarkeit, (so aber jemand seinem eigenen Hause nicht weiß vorzustehen, wie wird er die Gemeinde Gottes versorgen?)
So findet man das auch im Textus Receptus.

Denkanstoß: Aufsätze
Mr 7,9 Und er sprach zu ihnen: Wohl fein habt ihr Gottes Gebote aufgehoben, auf daß ihr eure Aufsätze haltet.
Mr 7,13 und hebt auf Gottes Wort durch eure Aufsätze, die ihr aufgesetzt habt; und desgleichen tut ihr viel.
Messbuch, Agende, Euchologion, Liturgikon, Katechismus.
Jer 7,25-28 Ja, von dem Tage an, da ich eure Väter aus Ägyptenland geführt habe, bis auf diesen Tag habe ich stets zu euch gesandt alle meine Knechte, die Propheten. Aber sie (Anm.: ‚sie’ sind nicht die Propheten, denn die haben ja gehört) wollen mich nicht hören noch ihre Ohren neigen, sondern waren halsstarrig und machten's ärger denn ihre Väter. Und wenn du ihnen dies alles schon sagst, so werden sie dich doch nicht hören; rufst du ihnen, so werden sie dir nicht antworten. Darum sprich zu ihnen: Dies ist das Volk, das den Herrn, seinen Gott, nicht hören noch sich bessern will. Der Glaube ist untergegangen und ausgerottet von ihrem Munde.
Und so hat schon Jesus unterschieden zwischen diesem und diesem Geschlecht.

Denkanstoß: glauben
Martha spricht zu ihm: Ich weiß wohl, daß er auferstehen wird in der Auferstehung am Jüngsten Tage. (Joh 11,24)
Was will man nun sagen? Glaubte sie ihm (das, was er ihr darüber gesagt hatte) oder glaubte sie an ihn?
Sie glaubte ihm.

Denkanstoß: Gebet
Spricht man mit Gott, so nennt man das Gebet. Spricht Gott mit einem, nennt man das Schizophrenie. Tut man das, was der da oben geboten hat, erhält dies auch einen Krankheitsbefund - von solcher Schizophrenie dieser Welt kann man seitenlang in der Schrift nachlesen. Gebet aber kommt von ‚gebet’ und meint damit Prophetie gemäß des Verständnisses für die Schrift.
Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wer mich liebt, der wird mein Wort halten; und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm machen. (Joh 14,23)

Denkanstoß: von Mitternacht (Auswahl)
Prophetie:
Jer 6,22-26 So spricht der Herr: Siehe, es wird ein Volk kommen von Mitternacht, und ein großes Volk wird sich erregen vom Ende der Erde, die Bogen und Lanze führen. Es ist grausam und ohne Barmherzigkeit; sie brausen daher wie ein ungestümes Meer und reiten auf Rossen, gerüstet wie Kriegsleute, wider dich, du Tochter Zion. Wenn wir von ihnen hören werden, so werden uns die Fäuste entsinken; es wird uns angst und weh werden wie einer Gebärerin. Es gehe ja niemand hinaus auf den Acker, niemand gehe über Feld; denn es ist allenthalben unsicher vor dem Schwert des Feindes. O Tochter meines Volks, zieh Säcke an und lege dich in Asche; trage Leid wie um einen einzigen Sohn und klage wie die, so hoch betrübt sind! denn der Verderber kommt über uns plötzlich.
Parallelstellen:
Mt 24,15-19 Wenn ihr nun sehen werdet den Greuel der Verwüstung (davon gesagt ist durch den Propheten Daniel), daß er steht an der heiligen Stätte (wer das liest, der merke darauf!), alsdann fliehe auf die Berge, wer im jüdischen Lande ist; und wer auf dem Dach ist, der steige nicht hernieder, etwas aus seinem Hause zu holen; und wer auf dem Felde ist, der kehre nicht um, seine Kleider zu holen. Weh aber den Schwangeren und Säugerinnen zu der Zeit!
Mr 13,14-17 Wenn ihr aber sehen werdet den Greuel der Verwüstung (von dem der Prophet Daniel gesagt hat), daß er steht, wo er nicht soll (wer es liest, der merke darauf!), alsdann, wer in Judäa ist, der fliehe auf die Berge; und wer auf dem Dache ist, der steige nicht hernieder ins Haus und komme nicht hinein, etwas zu holen aus seinem Hause; und wer auf dem Felde ist, der wende sich nicht um, seine Kleider zu holen. Weh aber den Schwangeren und Säugerinnen zu der Zeit!
Prophetie:
Jer 10,22 Siehe, es kommt ein Geschrei daher und ein großes Beben aus dem Lande von Mitternacht, daß die Städte Juda's verwüstet und zur Wohnung der Schakale werden sollen.
Jer 16,15 sondern: So wahr der Herr lebt, der die Kinder Israel geführt hat aus dem Lande der Mitternacht und aus allen Ländern, dahin er sie verstoßen hatte! Denn ich will sie wiederbringen in das Land, das ich ihren Vätern gegeben habe.
Jer 25,13 Also will ich über dies Land bringen alle meine Worte, die ich geredet habe wider sie (nämlich alles, was in diesem Buch geschrieben steht, das Jeremia geweissagt hat über alle Völker).
Jer 46,10 Denn dies ist der Tag des Herrn Herrn Zebaoth, ein Tag der Rache, daß er sich an seinen Feinden räche, da das Schwert fressen und von ihrem Blut voll und trunken werden wird. Denn sie müssen dem Herrn Herrn Zebaoth ein Schlachtopfer werden im Lande gegen Mitternacht am Wasser Euphrat. (Anm.: Euphrat = Fruchtbarkeit)
Jer 47,2 So spricht der Herr: Siehe, es kommen Wasser herauf von Mitternacht, die eine Flut machen werden und das Land und was darin ist, die Städte und die, so darin wohnen, wegreißen werden, daß die Leute werden schreien und alle Einwohner im Lande heulen.
Parallelstellen: ‚da wird sein Heulen und Zähneklappen’.

Denkanstoß: Apostel
Ich weiß deine Werke und deine Arbeit und deine Geduld und daß du die Bösen nicht tragen kannst; und hast versucht die, so da sagen, sie seien Apostel, und sind's nicht, und hast sie als Lügner erfunden. (Re 2,2)
... also Leute, die sich Apostel nennen und lügen? Apostel (Plural) übersetzt aus dem Grch. heißt Abgesandte, Delegierte.

Denkanstoß: Kaiphas
Kaiphas übersetzt heißt: ‚wie hübsch’.
Die Worte bedeuten etwas. (Denn das sind zwei Testamente: eins von dem Berge Sinai, daß zur Knechtschaft gebiert, welches ist die Hagar) (Ga 4,24)

Denkanstoß: Flut
Denn ihr sprecht: Wir haben mit dem Tod einen Bund und mit der Hölle einen Vertag gemacht; wenn eine Flut dahergeht, wird sie uns nicht treffen; denn wir haben die Lüge zu unsrer Zuflucht und Heuchelei zu unserm Schirm gemacht. (Isa 28,15)

Denkanstoß: Messias
Vater, ich warte auf dein Heil.
Denn der Wind bläst, wo er will, und sie hören sein Sausen nicht und wissen nicht, woher er kommt und wohin er fährt. Also ergeht es einem jeglichen, der aus dem Geist geboren ist. (In Anlehnung an Joh 3,8)

Denkanstoß: Offenbarung
Siehe, ich komme bald und mein Lohn mit mir, zu geben einem jeglichen, wie seine Werke sein werden. (Re 22,12)
Da steht nicht: Siehe, ich komme bald und mein Lohn mit mir, zu geben einem jeglichen, wie seine Werke gewesen sind. (Hat jemand Ohren, der höre!)

Denkanstoß: Jesus
Doch wenn des Menschen Sohn kommen wird, meinst du, daß er auch werde Glauben finden auf Erden? (Lk 18,8)
Diese Frage negativiert sich eigentlich von selbst! Er bezweifelt das selber, sagt nein.
Ist nun unser Evangelium verdeckt, so ist's in denen, die verloren werden, verdeckt. (2Co 4,3)
Irgendwas also muß da drin verborgen worden sein, so in Weisheit ausgedrückt, daß man da nicht so leicht hinter kommt. Die Kirche redet zusammengefaßt von Geheimnis, Mysterium’ - zu deutsch: ‚da haben wir keine Ahnung von, wissen wir nicht’ ... aber dennoch wurde ein kirchlicher Glaube daraus gemacht, der zu den verschiedensten Teilinterpretationen im Kirchenvolk führte und führt.
Gemäß der Ausführungen aus Apg 1,3 (und ließ sich sehen unter ihnen (möglich: ‚uns’ wegen der Apg-Autorenfrage) vierzig Tage lang und redete mit ihnen (möglich: ‚uns’) vom Reich Gottes) hat der letzte Gerichtstag Gottes gut 40 irdische Tage gedauert.
Zec 3,2-9 Und der Herr sprach zu dem Satan: Der Herr schelte dich du Satan! ja, der Herr schelte dich, der Jerusalem erwählt hat! Ist dieser nicht ein Brand, der aus dem Feuer errettet ist? Und Josua hatte unreine Kleider an und stand vor dem Engel, welcher antwortete und sprach zu denen, die vor ihm standen: Tut die unreinen Kleider von ihm! Und er sprach zu ihm: Siehe, ich habe deine Sünde von dir genommen und habe dich mit Feierkleidern angezogen. Und er sprach: Setzt einen reinen Hut auf sein Haupt! Und sie setzten einen reinen Hut auf sein Haupt und zogen ihm Kleider an, und der Engel des Herrn stand da. Und der Engel des Herrn bezeugte Josua und sprach: So spricht der Herr Zebaoth: Wirst du in meinen Wegen wandeln und meines Dienstes warten, so sollst du regieren mein Haus und meine Höfe bewahren; und ich will dir geben von diesen, die hier stehen, daß sie dich geleiten sollen. Höre zu, Josua, du Hoherpriester, du und deine Freunde, die vor dir sitzen; denn sie sind miteinander ein Wahrzeichen. Denn siehe, ich will meinen Knecht Zemach kommen lassen. Denn siehe, auf dem einen Stein, den ich vor Josua gelegt habe, sollen sieben Augen sein.
Re 5,6 Und ich sah, und siehe, mitten zwischen dem Stuhl und den vier Tieren und zwischen den Ältesten stand ein Lamm, wie wenn es erwürgt wäre, und hatte sieben Hörner und sieben Augen, das sind die sieben Geister Gottes, gesandt in alle Lande.
Also kommt auch wieder ein Gerichtstag Gottes, eingeleitet von einem Mann, der alttestamentarisch für die dafür beschlossene Zeit Zemach genannt wurde und bleibt weiterhin die alte Regel: Ist nun unser Evangelium verdeckt, so ist's in denen, die verloren werden, verdeckt. (2Co 4,3), denn Gott hat die Engel, die gesündigt haben, nicht verschont, sondern hat sie mit Ketten der Finsternis zur Hölle verstoßen und übergeben, daß sie zum Gericht behalten werden (2Pe 2,4).
Jude 1,14+15 Es hat aber auch von solchen geweissagt Henoch, der siebente von Adam, und gesprochen: "Siehe, der Herr kommt mit vielen tausend Heiligen, Gericht zu halten über alle und zu strafen alle Gottlosen um alle Werke ihres gottlosen Wandels, womit sie gottlos gewesen sind, und um all das Harte, das die gottlosen Sünder wider ihn geredet haben."
... wider ihn geredet haben ...

Denkanstoß: Bibel

(Was die Alten in Rom noch wußten) Das Foto entstand in der eigentlichen Kirche des Papstes als Bischof von Rom, der Patriarchalbasilika San Giovanni in Laterano.
Was passiert hier?
Man sieht Volk, den Papst, einen ‚Aufmunterer’ zu seiner Rechten und einen König vor einem Erdloch. Und man sieht ein ziemlich dickes Buch in den Händen des Papstes (und ist somit als Bibel anzunehmen).
Wurde die Bibel ausgegraben oder wird sie vergraben?
Ist das schon passiert?

Denkanstoß: Todsünden
Wir schreiben das Jahr 2008 christkirchlicher Zeitrechnung und seitens der katholischen Kirche werden die sog. sieben Todsünden angepaßt.
1 Joh 5,16: Es gibt eine Sünde zum Tode; für die sage ich nicht, daß jemand bitte (Anm.: eher: tue)
Im NT steht von einer Sünde zum Tode geschrieben, im Mittelalter hat man daraus sieben gemacht und nun diese sieben alten der modernen Gesellschaft angepaßt und sieben neue verfaßt.
Kommunikationsfehler
Joh 6,45 "Sie werden alle von Gott gelehrt sein." Joh 16,8 Und wenn derselbe kommt, wird er die Welt strafen um die Sünde und um die Gerechtigkeit und um das Gericht.
Die alten Todsünden waren: Stolz, Geiz, Neid, Zorn, Wollust, Völlerei und Faulheit.
Die neuen Todsünden sind:
1. Prostitution (als eine Verletzung der Grundrechte)
2. Drogenkonsum bzw. Drogenhandel
3. Mißbrauch von Kindern und Jugendlichen
4. Umweltverschmutzung (speziell das Einleiten giftiger Substanzen in die Natur)
5. Genmanipulation bei Menschen, bei Tieren nicht
6. andere Menschen aus Profitgier in die Armut zu stürzen
7. Verschwendung von Geld für Luxusartikel

Denkanstoß: Exorzismus
„Solange ich auch nur noch eine einzige Lehre, eine einzige Weltanschauung irgendeiner unserer Kirchen widerlegen kann, ist diese Kirche reformbedürftig!“ (aus dem Interview vom 15.02.2008, siehe unter Button Presse)
Mt 12,27 So ich aber die Teufel durch Beelzebub austreibe, durch wen treiben sie eure Kinder aus? Darum werden sie eure Richter sein.
Lu 11:18 Ist denn der Satanas auch mit sich selbst uneins, wie will sein Reich bestehen?
Lk 11,19 So aber ich die Teufel durch Beelzebub austreibe, durch wen treiben sie eure Kinder aus? Darum werden sie eure Richter sein.
Und hier ist Weisheit vonnöten: Mt 10,25 Es ist dem Jünger genug, daß er sei wie sein Meister und der Knecht wie sein Herr. Haben sie den Hausvater Beelzebub geheißen, wie viel mehr werden sie seine Hausgenossen also heißen!
Das Ritual des Exorzismus geht auf das Jahr 1614 zurück: Der Exorzist muß drei Mal versuchen, den unreinen Geist des Besessenen durch Gebete und Weihwasser zu vertreiben. Danach lässt er den Besessenen fesseln, spricht unablässig Gebetsformeln. ("Jegliche satanische Macht, feindliche Sturmschar der Hölle, teuflische Legion, Horde und Bande - weichet!)
Jesus hat das alles ganz anders gemacht

Denkanstoß: Beichte
Lk 18,13+14 Und der Zöllner stand von ferne, wollte auch seine Augen nicht aufheben gen Himmel, sondern schlug an seine Brust und sprach: Gott, sei mir Sünder gnädig! Ich sage euch: Dieser ging hinab gerechtfertigt in sein Haus vor jenem. Denn wer sich selbst erhöht, der wird erniedrigt werden; und wer sich selbst erniedrigt, der wird erhöht werden.
Das als von Jesus ‚gerechtfertigt’ beurteilte Erkennen von Sünde sagt, es direkt mit ‚dem da oben’ auszumachen.
Wozu also braucht/e es einen Beichtstuhl und eine Beichte vor einem kirchlichen Beichtvater?

Denkanstoß: Unmensch
Der Singular von Menschen ist Mensch, der Singular von Leute ist Unmensch.

Denkanstoß: Kirchliche Neurosen
Kirchliche Neurosen (ecclesiogene Neurosen) finden sich bei solchen, die sich für fromm dünken und aus ihrer Sicht „fleischlich“ Schwächen leben und dadurch in sich ein Nichts gegenüber Gott sehen. Wird der volkswirtschaftliche Schaden durch kirchliche Neurosen und/oder Kollektiv-Neurosen definiert?

Denkanstoß: das goldene Kalb
Apg 7,41 Und sie machten ein Kalb zu der Zeit (vergl. Ex 32) und brachten dem Götzen Opfer und freuten sich der Werke ihrer Hände.
Italien übersetzt bedeutet: ‚wie ein Kalb’

Denkanstoß: Stab Aarons

(Was die Alten in Rom noch wußten). Das Foto zeigt einen Teil der Peters-Kirche zu Rom (Vatikan). Der vergrößerte Ausschnitt zeigt Aaron mit einem wieder grünenden Stab. (Jesus wird links gezeigt mit Heiligenschein und Kreuz)
Nu 17,8 Des Morgens aber, da Mose in die Hütte des Zeugnisses ging, fand er den Stecken Aarons des Hauses Levi grünen und die Blüte aufgegangen und Mandeln tragen.

Denkanstoß: Gottesstaat
Jes 66,1 So spricht der Herr: Der Himmel ist mein Stuhl und die Erde meine Fußbank; was ist's denn für ein Haus, daß ihr mir bauen wollt, oder welches ist die Stätte, da ich ruhen soll?
Mt 6,10 Dein Reich komme. Dein Wille geschehe auf Erden wie im Himmel.
Lk 11,2 Und er sprach zu ihnen: Wenn ihr betet, so sprecht: Unser Vater im Himmel, dein Name werde geheiligt. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe auf Erden wie im Himmel.
Wie im Himmel (beschlossen), so auf Erden (erfüllt bzw. zu erfüllen)
Daraus ergibt sich, daß man zur Bewährung in diese Welt geboren wird.
Nur drei Versbeispiele:
Jes 24,17 Darum kommt über euch, Bewohner der Erde, Schrecken, Grube und Strick.
Jes 26.19 Aber deine (Anm: eher: meine) Toten werden leben, meine Leichname werden auferstehen. Wachet auf und rühmet, die ihr liegt unter der Erde! Denn dein Tau ist ein Tau des grünen Feldes; aber das Land der Toten wirst du stürzen.
Re 21,1 Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde verging, und das Meer ist nicht mehr.

Denkanstoß: Weihnachten
"Weihnachten entstand aus den Mithraskulten und symbolisierte die Geburt  des unbesiegbare Sonnengottes Mithras, die man zur Wintersonnenwende am 25. Dezember feierte. Aus Persien kommend, verbreitete sich dieser Männerkult ab 70nC durch römische Soldaten bis nach Rom, wo sich das spirituelle Zentrum auf dem Vatikanhügel befand. Im bezeugten Jahr 354nC wurde der Mithraskult in der christlichen  Religion durch das Weihnachtsfest verdrängt, während Grundelemente und Rituale übernommen und zum Fest des Erlösers als Licht für die Welt, des unbesiegbaren Sonnengottes, wurden. Das Weihnachtsfest heutiger Zeit entstand also aus einem heidnischen Kult." (aus 'Und wer kann widerlegen?')

Denkanstoß: weihnachtliche Wintergeburt Jesu
Lu 2,12 Und das habt zum Zeichen: ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen.
Im Dezember hat es in Jerusalem (das liegt unweit von Bethlehem) so zwischen 5 und 14 Grad bei gut 6 Sonnenstunden – das Kind Jesus wäre in Windeln gewickelt in einer Krippe liegend recht blaugefroren gewesen.

Denkanstoß: Das christkirchliche Osterfest
Das christkirchliche Osterfest ist wissenschaftlich gesehen ein frei erfundenes, weil passender erscheinendes Kreationsmodell der christkirchlichen Schriftgelehrten aus dem Jahre 325nC. Ursprünglich lagen das Oster- und Passahfest der Juden zusammen. Sie wurden auseinander gelegt, um sich von den jüdischen Wurzeln des neu entstandenen christkirchlichen Glaubens zu trennen. Auf dem Konzil von Nicäa 325nC befanden die Kirchenoberen: "Denn es wäre außer jedem Maßstab ungebührlich, wenn wir in dem heiligsten aller Feste den Gewohnheiten der Juden nachfolgten. Laßt uns nichts gemeinsam haben mit dem abscheulichen Volk." (Aus dem Brief von Kaiser Konstantin, zitiert in Eusebius, Vita Constantini, Lib. III 18-20).

Denkanstoß: das Todesdatum des Jesus
Astronomisch, historisch, selbst theologisch lassen sich die in den letzten zwei Jahrtausenden angenommenen Datierungen widerlegen; keine geht vollumfänglich und im Einklang mit der Heiligen Schrift auf. Man folgt/e einer Kreuzigungsdatierung aufs Geratewohl.
Hierbei ist zu bedenken:
Jes 1,13 Bringt nicht mehr Speisopfer so vergeblich! das Räuchwerk ist mir ein Greuel! Neumonde und Sabbate, da ihr zusammenkommt, Frevel und Festfeier mag ich nicht!
Am 5,21 Ich bin euren Feiertagen gram und verachte sie und mag eure Versammlungen nicht riechen.
Dies nämlich würde bedeuten, daß sowohl die jüdischen als auch die christkirchlichen Festtage vollkommen überdacht werden müssen.

Denkanstoß: Blasphemie 1
Mt 26,65 Da zerriß der Hohepriester seine Kleider und sprach: Er hat Gott gelästert! Was bedürfen wir weiteres Zeugnis? Siehe, jetzt habt ihr seine Gotteslästerung gehört.
Mr 2,7 Wie redet dieser solche Gotteslästerung? Wer kann Sünden vergeben denn allein Gott?
Mr 14,64 Ihr habt gehört die Gotteslästerung. Was dünkt euch? Sie aber verdammten ihn alle, daß er des Todes schuldig wäre.
Joh 10,33 Die Juden antworteten ihm und sprachen: Um des guten Werks willen steinigen wir dich nicht, sondern um der Gotteslästerung willen und daß du ein Mensch bist und machst dich selbst zu Gott.
Allein aus diesen wenigen Versen lernt man, daß die, die Blasphemie schreien, auch die sein können, die Blasphemie tun.

Denkanstoß: Blasphemie 2
Joh 10,36 sprecht ihr denn zu dem, den der Vater geheiligt und in die Welt gesandt hat: "Du lästerst Gott", darum daß ich sage: Ich bin Gottes Sohn?
Allein aus diesem Vers lernt man, daß solchen, denen Blasphemie vorgeworfen wird, auch die sein können, die Blasphemie offenbaren.

Denkanstoß: Drakon – Diakon
Auffällig ist, daß das Wort Drakon (Drache, auch die große Schlange, der Satan) nur in der Offenbarung Verwendung findet und nicht in den Evangelien und nicht in den Briefen, während Verse mit Diakon (Diakonos) wiederum in den Evangelien und in den Briefen zu finden sind, jedoch nicht in der Offenbarung, was dadurch recht ungewöhnlich ist, daß das in der Offenbarung verwendete Wort Drakon für Drache dort von enormer Wichtigkeit beschrieben wird.
Hier die Verse aus der Offenbarung:
Re 12,3 Und es erschien ein anderes Zeichen im Himmel, und siehe, ein großer, roter Drache, der hatte sieben Häupter und zehn Hörner und auf seinen Häuptern sieben Kronen;
Re 12,4 und sein Schwanz zog den dritten Teil der Sterne des Himmels hinweg und warf sie auf die Erde. Und der Drache trat vor das Weib, die gebären sollte, auf daß, wenn sie geboren hätte, er ihr Kind fräße.
Re 12,7 Und es erhob sich ein Streit im Himmel: Michael und seine Engel stritten mit dem Drachen; und der Drache stritt und seine Engel,
Re 12,9 Und es ward ausgeworfen der große Drache, die alte Schlange, die da heißt der Teufel und Satanas, der die ganze Welt verführt, und ward geworfen auf die Erde, und seine Engel wurden auch dahin geworfen.
Re 12,13 Und da der Drache sah, daß er verworfen war auf die Erde, verfolgte er das Weib, die das Knäblein geboren hatte.
Re 12,16 Aber die Erde half dem Weibe und tat ihren Mund auf und verschlang den Strom, den der Drache aus seinem Munde schoß.
Re 12,17 Und der Drache ward zornig über das Weib und ging hin zu streiten mit den übrigen von ihrem Samen, die da Gottes Gebote halten und haben das Zeugnis Jesu Christi.
Re 13,2 Und das Tier, daß ich sah, war gleich einem Parder und seine Füße wie Bärenfüße und sein Mund wie eines Löwen Mund. Und der Drache gab ihm seine Kraft und seinen Stuhl und große Macht
Re 13,11 Und ich sah ein anderes Tier aufsteigen aus der Erde; das hatte zwei Hörner gleichwie ein Lamm und redete wie ein Drache.

Denkanstoß: Bundeslade – Arche = beide grch. kibotos
Mt 24,38 Denn gleichwie sie waren in den Tagen vor der Sintflut, sie aßen, sie tranken, sie freiten und ließen sich freien, bis an den Tag, da Noah zu der Arche (= grch. kibotos) einging.
Lk 17,27 sie aßen, sie tranken, sie freiten, sie ließen freien bis auf den Tag, da Noah in die Arche (= grch. kibotos) ging und die Sintflut kam und brachte sie alle um.
Heb 9,4 die hatte das goldene Räuchfaß und die Lade (= grch. kibotos) des Testaments allenthalben mit Gold überzogen, in welcher war der goldene Krug mit dem Himmelsbrot und die Rute Aarons, die gegrünt hatte, und die Tafeln des Testaments
Heb 11,7 Durch den Glauben hat Noah Gott geehrt und die Arche (= grch. kibotos) zubereitet zum Heil seines Hauses, da er ein göttliches Wort empfing über das, was man noch nicht sah; und verdammte durch denselben die Welt und hat ererbt die Gerechtigkeit, die durch den Glauben kommt.
1Pe 3,20 die vorzeiten nicht glaubten, da Gott harrte und Geduld hatte zu den Zeiten Noahs, da man die Arche (= grch. kibotos) zurüstete, in welcher wenige, das ist acht Seelen, gerettet wurden durchs Wasser
Re 11,19 Und der Tempel Gottes ward aufgetan im Himmel, und die Lade (= grch. kibotos) seines Bundes ward im Tempel gesehen; und es geschahen Blitze und Donner und Erdbeben und ein großer Hagel.

Denkanstoß: Monogamie, Einehe
Sämtliche und alle Nonnen sind mit Jesus verheiratet (und hat ihn keiner gefragt, ob er damit einverstanden ist/war, was sich vergleichen läßt mit Zwangsehe) und haben aus Jesus den größten Poligamisten gemacht, den die Welt jemals gesehen hat. Die Lehre aber ist die von der Einehe.
Außer Kraft gesetzt ist: Joh 3,29 Wer die Braut hat, der ist der Bräutigam; der Freund aber des Bräutigams steht und hört ihm zu und freut sich hoch über des Bräutigams Stimme.
Ich lese von einem Singular Braut und einem Singular Bräutigam.

Denkanstoß: Fetisch, Vielweiberei, Unzucht oder ganz normal?
Mit Gott?, mit Jesus?, jedenfalls sind sämtliche und alle katholischen Priester quasi mit ihrer Kirche, der Mutter Kirche, verheiratet. Die katholische Kirche bezeichnet sich als die Braut Christi, womit die Braut Jesu gemeint sein soll.
Joh 3,29 Wer die Braut hat, der ist der Bräutigam; der Freund aber des Bräutigams steht und hört ihm zu und freut sich hoch über des Bräutigams Stimme.

Denkanstoß: Schwiegermutter
Petrus wird in der ersten Nachfolge Jesu gesehen ... und anschließend die Päpste auf dem Stuhl Petri in dessen Nachfolge.
Mt 8,14 Und Jesus kam in des Petrus Haus und sah, daß seine Schwiegermutter lag und hatte das Fieber.
So Petrus eine Schwiegermutter hatte, muß dieser Petrus verheiratet gewesen sein, eine Frau gehabt haben.

Denkanstoß: Torheit
1Co 1,18 Denn das Wort vom Kreuz ist eine Torheit denen, die verloren werden; uns aber, die wir selig werden, ist's eine Gotteskraft.

Denkanstoß:  Christ 3
Woran erkennt man einen Christ? Sein Grab ist leer.
Mt 28,6 Er ist nicht hier; er ist auferstanden, wie er gesagt hat. Kommt her und seht die Stätte, da der Herr gelegen hat.
Mr 16,6 Er aber sprach zu ihnen: Entsetzt euch nicht! Ihr sucht Jesus von Nazareth, den Gekreuzigten; er ist nicht hier. Siehe da die Stätte, da sie ihn hinlegten!
Lu 24,6 Er ist nicht hier; er ist auferstanden. Gedenket daran, wie er euch sagte, da er noch in Galiläa war
Joh 20,17 Spricht Jesus zu ihr: Rühre mich nicht an! denn ich bin noch nicht aufgefahren zu meinem Vater. Gehe aber hin zu meinen Brüdern und sage ihnen: Ich fahre auf zu meinem Vater und zu eurem Vater, zu meinem Gott und zu eurem Gott.

Denkanstoß: Christ 4
Mt 24,5 Denn es werden viele kommen unter meinem Namen, und sagen: "Ich bin Christus" und werden viele verführen.
Denn es werden viele kommen unter meinem Namen, und sagen: "Ich bin Christ" und werden viele verführen.

Denkanstoß: Wohnung
Joh 14,23 Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wer mich liebt, der wird mein Wort halten; und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm machen.
Ich lese von einem Singular (ihn/ihm) und von vergessener Verheißung.

Denkanstoß: gehaßt werden
Mt 10,22 Und ihr müsset gehaßt werden von jedermann um meines Namens willen. Wer aber bis an das Ende beharrt, der wird selig.
Mt 24,9 Alsdann werden sie euch überantworten in Trübsal und werden euch töten. Und ihr müßt gehaßt werden um meines Namens willen von allen Völkern.
Die Leute sehen sich heute in der Nachfolge der Apostel und Jünger. Da die Leute jedoch der Apostel und Jünger Worte gar nicht verstehen (ansonsten wäre deren Glaube ja auch nicht widerlegbar), ist die prophetische Rede um den ‚Hass um seines Namens vor allen Völkern’ durchaus richtig.

Denkanstoß: So ich will, daß er bleibe, bis ich komme
Joh 21,22 Jesus spricht zu ihm: So ich will, daß er bleibe, bis ich komme, was geht es dich an? Folge du mir nach!
Joh 21,23 Da ging eine Rede aus unter den Brüdern: Dieser Jünger stirbt nicht. Und Jesus sprach nicht zu ihm: "Er stirbt nicht", sondern: "So ich will, daß er bleibe, bis ich komme, was geht es dich an?"
Fragt man nach, so ist dieser Jesus noch nicht gekommen. Recherchiert man im Kirchenglauben, so ist dieser Johannes nicht geblieben.

Denkanstoß: Kannibalismus
Joh 6,54 Wer mein Fleisch isset und trinket mein Blut, der hat das ewige Leben, und ich werde ihn am Jüngsten Tage auferwecken.
Was sich nach schwerem Kannibalismus anhört, ist was?

Denkanstoß: Pfeiler im Tempel
(das ist schon mal einer)
Re 3,12 Wer überwindet, den will ich machen zum Pfeiler in dem Tempel meines Gottes (ff)
1Ki 7,21 Und er richtete die Säulen auf vor der Halle des Tempels. Und die er zur rechten Hand setzte, hieß er Jachin, und die er zur linken Hand setzte, hieß er Boas.

Denkanstoß: Taufe
Mt 3,11 Ich taufe euch mit Wasser zur Buße (ff)
Wenn ein Baby mit Wasser getauft wird, weiß es nicht, was Buße ist.
Wenn ein Jungendlicher mit Wasser getauft wird, weiß dieser nicht, was Buße ist.
Wenn ein Erwachsener mit Wasser getauft wird, weiß dieser nicht, was Buße ist.
Was also hat Johannes der Täufer getan? - Er predigte von einem, der (zeitlich) nach ihm kommen sollte.
Mr 1,7 und er predigte und sprach: Es kommt einer nach mir, der ist stärker denn ich, dem ich nicht genugsam bin, daß ich mich vor ihm bücke und die Riemen seiner Schuhe auflöse.

Denkanstoß: Proselyt
Ein Proselyt ist grch. für ein ‚Hinzugekommener’, ein Judengenosse (gemäß Luther-Übersetzung 1912), ein von einer Religion oder Konfession zum Judentum übergetretene Nichtjude. Die Mikwe, das rituelle Tauchbad, ist Pflicht für eine gültige Konversion. Ist keine Mikwe vorhanden, kann die Pflicht des Untertauchens (Taufens) auch in einem Bach, einem Fluß, See durchgeführt werden.
Mt 3,13 Zu der Zeit kam Jesus aus Galiläa an den Jordan zu Johannes, daß er sich von ihm taufen ließe.
Demnach muß man sich fragen, welcher Religion Jesus u.U. vorher angehört haben könnte?

Denkanstoß: Laubhütten (der Römer)
Mt 21,1ff, Mr 11,1 und Lk 19,29ff begünstigen den Eindruck, daß Jesus zum Laubhütten der Juden (im Herbst) gen Jerusalem gekommen ist.
Le 23,34+39+40 Rede mit den Kindern Israel und sprich: Am fünfzehnten Tage dieses siebenten Monats ist das Fest der Laubhütten sieben Tage dem Herrn. So sollt ihr nun am fünfzehnten Tage des siebenten Monats, wenn ihr die Früchte des Landes eingebracht habt, das Fest des Herrn halten sieben Tage lang. Am ersten Tage ist es Sabbat, und am achten Tage ist es auch Sabbat. Und sollt am ersten Tage Früchte nehmen von schönen Bäumen, Palmenzweige und Maien von dichten Bäumen und Bachweiden und sieben Tage fröhlich sein vor dem Herrn, eurem Gott.
Das Fest vom Einzug der Bäume begingen die Römer am ‚ante diem XI Kalendas April’ und wurde dieses Datum in der christkirchlichen Religion durch den Palmsonntag (im Frühling) ersetzt.
So Jesus zu diesem römischen Fest gegangen ist, stellt sich die Frage, wie sein persönlicher Bezug dazu war.

Denkanstoß: nach mir
Joh 1,15 Johannes zeugt von ihm, ruft und spricht: Dieser war es, von dem ich gesagt habe: Nach mir wird kommen, der vor mir gewesen ist; denn er war eher als ich.
In Anlehnung: Nach mir wird kommen, der mit mir sein wird, denn ich war eher als er.

Denkanstoß: Phanuel
Lu 2,36 Und es war eine Prophetin, Hanna, eine Tochter Phanuels, vom Geschlecht Asser; die war wohl betagt und hatte gelebt sieben Jahre mit ihrem Manne nach ihrer Jungfrauschaft
Wenn man den Vater der Prophetin Hanna in der falschen Zeit sucht, kann man ihn auch nicht finden.

Denkanstoß: Malchus
Joh 18,10 Da hatte Simon Petrus ein Schwert und zog es aus und schlug nach des Hohenpriesters Knecht und hieb ihm sein rechtes Ohr ab. Und der Knecht hieß Malchus.
Malchus ist einer der schrillsten Nebenpersonen im NT, und man kann an ihm Jahrzehnte zählen.

Denkanstoß: Petrusse
Das Neue Testament kennt zwei Petrusse, sie werden nicht unterschieden. Die katholische Kirche hat sich den verkehrten ausgesucht und den anderen nach Kräften unterdrückt.
Und wer auf diesen Stein fällt, der wird zerschellen; auf wen aber er fällt, den wird er zermalmen. (Mt 21,44)

Denkanstoß: der wahre Zehnte
Der wahre Zehnte wurde bis zum heutigen Tag noch nicht von der Allgemeinheit erkannt. Das kann auch so bleiben.

Denkanstoß: Abraham
Joh 8,56 Abraham, euer Vater, ward froh, daß er meinen Tag sehen sollte; und er sah ihn und freute sich.
Joh 8,58 Jesus sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich ich sage euch: Ehe denn Abraham ward, bin ich.

Denkanstoß: Allah
Allah wird gemeinhin übersetzt mit ‚Gott’ - ich übersetze mit ‚gesandt’ oder ‚der Gesandte’ und frage: Wie kann der, der gesandt ist, der sein, der sendet?, so gesagt wird, daß Allah Gott ist.
Wen meinte Mohammed mit Allah?

Denkanstoß: Antipas
Antipas ist einer der unbescheidensten Personen im NT.

Denkanstoß: Adam
Wer alles knackt, was ich jemals umschrieben habe, hat den irdischen Namen des Adam (denn Adam läßt sich sowohl mit ‚Mensch’ als auch mit ‚rot’ übersetzen), hat jedoch noch nicht den Rufnamen der Eva.

Denkanstoß: 134 Thesen
Die 134 Thesen sind nun in den Raum gestellt - aus prophetischer Sicht habe ich meinen Job getan. (Tzav, Shushan Purim 5768)
Befasst man sich mit der Frage, was denn ‚der da oben’ zu dem Glaubens-Theater auf Erden denkt, kann so resümiert werden:
„Ich weiß nicht, was die da unten machen! Sie haben gemacht und machen aus mir einen Lügner. Lippenbekenntnisse. Es ist Zeit, mal wieder in Sachen Sündflut aktiv zu werden.“
Jer 8,8 Wie mögt ihr doch sagen: "Wir wissen, was recht ist, und haben die heilige Schrift vor uns"? Ist's doch eitel Lüge, was die Schriftgelehrten setzen.
Jer 7,26 Aber sie wollen mich nicht hören noch ihre Ohren neigen, sondern waren halsstarrig und machten's ärger denn ihre Väter.
Mt 16,11+12 Wie, versteht ihr denn nicht, daß ich euch nicht sage vom Brot, wenn ich sage: Hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer und Sadduzäer! Da verstanden sie, daß er nicht gesagt hatte, daß sie sich hüten sollten vor dem Sauerteig des Brots, sondern vor der Lehre der Pharisäer und Sadduzäer.
Mt 23,13 Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr das Himmelreich zuschließet vor den Menschen! Ihr kommt nicht hinein, und die hinein wollen, laßt ihr nicht hineingehen.
Gelten diese Worte aus heutiger Sicht noch?
Die Leute gehen davon aus, daß sie mit der Zugehörigkeit zu einer Kirche sozusagen einen Freifahrtschein in den Himmel haben. Aber die 134 Thesen hätten nicht formuliert werden können, wenn die Kirchen Wahrheit Gottes lehren würden. Die Wahrscheinlichkeit, daß sie also in die Hölle kommen, ist größer.

Denkanstoß: Paradies / Gericht
Das Wort Paradies kommt nur ein einziges Mal in den Evangelien vor, nämlich in Lk 23,43 (Und Jesus sprach zu ihm: Wahrlich ich sage dir: Heute wirst du mit mir im Paradiese sein). Jesus sprach diese Worte zu einem mitgekreuzigten Übertäter, der sich und den anderen als Sünder/Übeltäter sah. Nun ist aber das NT voll von Ankündigungen des Jesus über das göttliche Gericht.
Logische Textkritik: Und Jesus sprach zu ihm: Wahrlich ich sage dir: Heute wirst du mit mir im Gericht sein.
Gehen wir davon aus, daß Jesus seine irdischen Prüfungen zum himmlischen Leben bestanden hat, so gilt u.a. Zec 3,2: Ist dieser nicht ein Brand, der aus dem Feuer errettet ist? – das würde aber nicht gelten für den/die mit Jesus gekreuzigten ‚Übeltäter’.

Denkanstoß: Kirchensteuer
In der Übersetzung des NT hat es mehrere Wörter, die mit (Be)Steuer(ung) in Zusammenhang gebracht werden.
Im Textus receptus dürfte das Anfangswort von grch ‚logia’ sein – es findet 2x Verwendung, nämlich in 1Co 16,1+2 und wird übersetzt mit Kollekte (für die Armen). Begleitend in 1Co 16,2 hat es in der Lutherübersetzung 1912 das Wort ‚dünkt’ = von grch. ‚euodoo’ - dieses Wort hat jedoch mehr mit ‚reisen’ zu tun und meint also zusammen eher eine Sammlung zum guten Gelingen einer Reise (zur Verbreitung von Wissen gemäß ihm/ihr/ihnen gegebener Weisheit (vergl. 2Ti 4,13)), weshalb man sich auch nicht wundern muß, wenn die nachfolgenden Verse mit Reisetätigkeit zu tun haben.

Denkanstoß: Zölibat / Verheiratung
Lu 20,34-36 Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Die Kinder dieser Welt freien und lassen sich freien; welche aber würdig sein werden, jene Welt zu erlangen und die Auferstehung von den Toten, die werden weder freien noch sich freien lassen. Denn sie können hinfort nicht sterben; denn sie sind den Engeln gleich und Gottes Kinder, dieweil sie Kinder sind der Auferstehung.
Die katholische Priesterschaft heiratet nicht und wird nicht verheiratet, verheiratet jedoch und sagt somit: ‚WIR in die Auferstehung von den Toten und IHR NICHT’ und bekennt damit auch, daß die, die sie verheiraten, NICHT Gottes Kinder sind.

Denkanstoß: Blasphemie 3
Philosoph: Sagt ihr nicht, daß wir alle Gottes Kinder sind?
Schriftgelehrte/r: Ja.
Philosoph: Also gibt es Söhne und Töchter. Ist das richtig?
Schriftgelehrte/r: Ja.
Philosoph: Dann bin ich Gottes Sohn.
Schriftgelehrte/r: Blasphemiiiiiiiiiiiiie!!! (und widerlegt sich deren eigene Kinder Gottes-Lehre von selbst)

Denkanstoß: Scheidung
Es heißt: Was Gott zusammengefügt hat, soll der Mensch nicht wieder scheiden. (Mr 10,5)
In der Umkehrung bedeutet dies: Was Gott getrennt hat, sollen die Leute nicht zusammengefügt behalten.
Das funktioniert auch anders irdisch: Jer 7,12 Gehet hin an meinen Ort zu Silo, da vormals mein Name gewohnt hat, und schauet, was ich daselbst getan habe um der Bosheit willen meines Volkes Israel.

Denkanstoß: Jungfrauengeburt
Dazu kurz und knapp: Geburt eines Kindes durch eine junge Frau.
Und ohne Beachtung der Datierung ins Eingemachte:
Lk 1,26+27 Und im sechsten Monat ward der Engel Gabriel gesandt von Gott in eine Stadt in Galiläa, die heißt Nazareth, zu einer Jungfrau, die vertraut war einem Manne mit Namen Joseph, vom Hause David: und die Jungfrau hieß Maria.
Lk 1,34 Da sprach Maria zu dem Engel: Wie soll das zugehen, da ich von keinem Manne weiß?
Wie kann eine Frau vertraut (verlobt, eigt. angelobt) mit einem Mann sein und von keinem Mann wissen?
Das funktioniert dann, wenn in diesen Lk-Versen zumindestens ‚die vertraut war einem Manne mit Namen Joseph’ ein Abschreiberzusatz ist.

Denkanstoß: offenbaren
Joh 14,21 Wer meine Gebote hat und hält sie, der ist es, der mich liebt. Wer mich aber liebt, der wird von meinem Vater geliebt werden, und ich werde ihn lieben und mich ihm offenbaren.
Was ist ‚sich ihm offenbaren’ (maskulin, Singular)?

Denkanstoß: Bezeugung
Heb 5,5 Also auch Christus hat sich nicht selbst in die Ehre gesetzt, daß er Hoherpriester würde, sondern der zu ihm gesagt hat: "Du bist mein lieber Sohn, heute habe ich dich gezeuget."
‚der’ aus ‚der zu ihm gesagt hat’ ist undefiniert, wie denn geschrieben steht: Jesus antwortete ihnen: Steht nicht geschrieben in eurem Gesetz: "Ich habe gesagt: Ihr seid Götter"? So er die Götter nennt, zu welchen das Wort geschah, und die Schrift kann doch nicht gebrochen werden (Joh 10,34+35)

Denkanstoß: Mea culpa (JP II am 12.03.2000)
De 24,16 Die Väter sollen nicht für die Kinder noch die Kinder für die Väter sterben, sondern ein jeglicher soll für seine Sünde sterben.
Ro 2,14 Denn so die Heiden, die das Gesetz nicht haben, doch von Natur tun des Gesetzes Werk, sind dieselben, dieweil sie das Gesetz nicht haben, sich selbst ein Gesetz, als die da beweisen, des Gesetzes Werk sei geschrieben in ihren Herzen, sintemal ihr Gewissen ihnen zeugt, dazu auch die Gedanken, die sich untereinander verklagen oder entschuldigen. (Anm.: Versdreher beachten, und für die weiseren: ff)

Denkanstoß: Judenfeindlichkeit
Was die Zeit nach der Kreuzigung anbelangt:
Mt 27,25 Da antwortete das ganze Volk und sprach: Sein Blut komme über uns und unsere Kinder.
Auffällig ist, daß die in Mt 27,25 sonst zur eindeutigen Unterscheidung verwendete Form ‚die Juden’ an dieser Stelle keine Verwendung findet, sondern ‚das ganze Volk’.
Joh 5,18 Darum trachteten ihm die Juden viel mehr nach, daß sie ihn töteten, daß er nicht allein den Sabbat brach, sondern sagte auch, Gott sei sein Vater, und machte sich selbst Gott gleich.
Daraus geht für die Zeit Jesu hervor, daß die Juden töteten.
Joh 18,31 Da sprach Pilatus zu ihnen: So nehmet ihr ihn hin und richtet ihn nach eurem Gesetz. Da sprachen die Juden zu ihm: Wir dürfen niemand töten.
Verhandlungen waren den Juden z.B. am Rüsttag eines Sabbats der Juden verboten.
Dieses 'töten' ist im Textus receptus 'apokteino' und der ganze Satz in der Konkordanz so übersetzt: 'Uns ist nicht erlaubt, irgend jemand zu verderben' (zu urteilen, zu richten) ... und das Urteil wurde vom römischen Volk gesprochen und das römische Reich ging unter.
Der Rüsttag eines Sabbats der Juden ist der Rüsttag eines Sabbats der Juden, ob nun an einem ‚dies nefasti’-Tag oder einem ‚dies comitialis’-Tag der Römer – die Juden durften am Rüsttag nicht richten. Die Römer durften.
Diesen Freispruch für die des jüdischen Glaubens hinsichtlich der Kreuzigung Jesu hätten auch die Kirchenväter des katholischen Glaubens leicht erarbeiten können und zu Allgemeinwissen werden lassen - und wenn schon nicht die, dann doch deren Nachfolger oder die der anderen christkirchlichen Vereinigungen.
„Domine, quo vadis?“ – “venio Romam iterum crucifigi.”
“Herr, wohin gehst du?“ – „Ich gehe nach Rom, um mich erneut (wieder von ihnen) kreuzigen zu lassen!“

Denkanstoß: Beschneidung
Geschrieben steht von einer Beschneidung des Herzens (Ro 2,29) (und von der Beschneidung im Geist liest man noch in Php 3,3 und typisch Luther in Apg 10,45).
Und war es ein pädophiler oder nicht, jedenfalls wohl ein Schriftgelehrter, der kam zu dem Schluß, an der Vorhaut im Genitalbereich zu beschneiden, obwohl geschrieben steht: Ge 17,11 Ihr sollt aber die Vorhaut an eurem Fleisch beschneiden. Das soll ein Zeichen sein des Bundes zwischen mir und euch. (Da steht nicht, daß man an anderen herumschneiden soll und schon gar nicht: ‚Ich werde aber die Vorhaut an eurem Fleisch beschneiden’, was im Konsens der Schrift eigentlich viel logischer wäre.)
De 10,16 So beschneidet nun eure Herzen und seid fürder nicht halsstarrig.

Denkanstoß: Vorhäute
1Sa 18,25 Saul sprach: So sagt zu David: Der König begehrt keine Morgengabe, nur hundert Vorhäute von den Philistern, daß man sich räche an des Königs Feinden. Denn Saul trachtete David zu fällen durch der Philister Hand.
1Sa 18,27 da machte sich David auf und zog mit seinen Männern und schlug unter den Philistern zweihundert Mann. Und David brachte ihre Vorhäute dem König in voller Zahl, daß er des Königs Eidam würde. Da gab ihm Saul seine Tochter Michal zum Weibe.
Wie lange hält sich so ein Fetzen Vorhaut?
Zu der Zeit war es eher üblich, Feinden die Streithand abzuschlagen und als Trophäe mitzunehmen.

Denkanstoß: Heilige Kuh
Zu bedenken ist, ob der Hinduismus bezüglich der Heiligen Kuh auf Ex 32 zurückgeht: Erst ein Tabu und im Laufe der Zeit ein heiligen Tabu, zusammen ein Thema, das nicht angetastet werden darf. Solche bibelkonformen Phänomene findet man auf der ganzen Welt, als hätte der Pentateuch über Mose nur Wissen/Irrglauben der Welt auf einen Nenner gebracht. Und so geht der Zombie-Glaube zurück auf die Geschehnisse am jeweils Jüngsten Tage und selbst die Blutopferrituale entarteten im Glauben der Leute usw.

Denkanstoß: Thron Gottes
Wenn eine Stimme aus dem Himmel erschallt, denkt man, daß es die Stimme Gottes ist. Aber es kann auch die Stimme des Hohepriesters sein. (Heb 7,11)

Denkanstoß: parasitär
Da es dazu kein Antonym gibt, ist Gott der Allerhöchste parasitär und seine Gesandten Parasiten. Und alle leben vom Irrglauben dieser Welt.

Denkanstoß: Koran
Der Koran geht auf Mohammed zurück. Und dann kam jemand, der sagte: „Und ich brauche das Schwert!“ Und dann gab Mohammed nur noch seinen Namen zum Koran. Ein Prophet aber redet rückblickend von der Zukunft.

Denkanstoß: Atheisten
An keinen Gott zu glauben, dürfte auf das nächste Jüngste Gericht bezogen unverfänglicher sein, als irgendeinen Gott verleugnend zu missbrauchen.
Joh 4,23 Aber es kommt die Zeit und ist schon jetzt, daß die wahrhaftigen Anbeter werden den Vater anbeten im Geist und in der Wahrheit; denn der Vater will haben, die ihn also anbeten.
Joh 4,24 Gott ist Geist, und die ihn anbeten, die müssen ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten.

Denkanstoß: Nostradamus
Lu 7,35 Und die Weisheit muß sich rechtfertigen lassen von allen ihren Kindern.
Damit sind die Kinder der Weisheit gemeint.
Und die Kinder der Weisheit setzen sich auch auf seinen ehernen Dreifuß, sintemal sich's viele unterwunden hatten, Bericht zu geben von den Geschichten, so unter ihnen ergehen sollten, wie ihnen das gegeben hatten, die es von Anfang selbst gesehen und Diener des Worts gewesen sind: Hat er’s auch für gut angesehen, nachdem er’s alles von Anbeginn mit Fleiß erkundet hatte, daß er’s ihnen, den guten, in Ordnung schriebe, auf daß sie gewissen Grund erführen der Lehre, in welcher sie unterrichtet werden sollten. (in Anlehnung an Lk 1,1-3)

Denkanstoß: Gral
Der sog. Heilige Gral ist gefunden und im Buch ‚Und wer kann widerlegen?’ verarbeitet

Denkanstoß: Das Buch der Bücher
Wer überkonfessionell und unvoreingenommen sogar der sog. heidnischen Kulte forscht, erkennt, daß die sog. Schriftgelehrten des bestimmenden Glaubens doch so manches in der sog. Heiligen Schrift ihrem Denken und ihren Ansprüchen entsprechend geändert haben. Und sie haben syndromatisch bekämpft, was Ihnen nicht in den Kram paßte.
Re 5.3-5 Und niemand im Himmel noch auf Erden noch unter der Erde konnte das Buch auftun und hineinsehen. Und ich weinte sehr, daß niemand würdig erfunden ward, das Buch aufzutun und zu lesen noch hineinzusehen. Und einer von den Ältesten spricht zu mir: Weine nicht! Siehe, es hat überwunden der Löwe, der da ist vom Geschlecht Juda, die Wurzel Davids, aufzutun das Buch und zu brechen seine sieben Siegel.
Also setzt sich das Original vor Gott immer wieder durch und hat die sog. Heilige Schrift ein Problem: Es wurde schon viel zu viel in ihr heidnisiert.

Denkanstoß: 143 Thesen
Das sind nun schon 143 Thesen. Die Bibel habe ich katastrophal übersetzt, verfälscht und interpretiert vorgefunden. Und irgendwie wird man nicht fertig, der Schriftgelehrten Unliebe zur Wahrheit zu offenbaren.

Denkanstoß: Mensch
Ge 1,28: ‚Macht euch die Erde untertan’.
Wem ist z. Zt. die Erde untertan?
Das ist ein Mensch!
Saul nämlich ward vorzeiten Messias geheißen. Und dann kam David auf (Joh 8,47)

Denkanstoß: Priestertum 1
Das Priestertum gehört den Leviten, egal aus welchem Geschlecht der Stämme Israels sie hervorkommen.

Denkanstoß: Sonnenhymnus des Echnaton
Echnaton wird nachgesagt, Aton verehrt zu haben und wird Aton mit der Sonne, der Sonnenscheibe gleichgesetzt.
Im sog. Sonnenhymnus heißt es: ‚Du wohnst in meinem Herzen. Kein anderer kennt dich’
Die Sonne hat jeder sehen können - das, was Echnaton meinte, nicht.
Apg 7,22 Und Moses ward gelehrt in aller Weisheit der Ägypter und war mächtig in Werken und Worten.

Denkanstoß: Priestertum 2
Wenn das Priestertum maskulin sein soll, wie kann denn ‚der da oben’ Prophetinnen zugelassen haben?

Denkanstoß: Malachias Papstprophezeiungen
Da man das auch anders übersetzen bzw. sehen kann:
110. De labore solis
111. Gloria Olivae
112. In persecutione extrema S. R. Ecclesiae sedebit Petrus II. Romanus, qui pascet oves in multis tribulationibus, quibus transactis civitas septicollis diruetur et judex tremendus judicabit populum suum

Denkanstoß: Himmel oder Hölle
Zu Risiken und Nebenwirkungen meiner Schriften fragen Sie den Tenach und studieren erlaubte und verbotene Schriften.


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